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Stadtwerke Speyer und Fraunhofer Institut erhalten 1,1 Millionen Euro für "Green Power Grid" Projekt – neue Netz-Architektur für erneuerbare Energien durch innovative Informationstechnik und vernetzte dezentrale Stromspeicherung
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SPEYER | Speyer heute
Mittwoch, den 25. Oktober 2017 um 05:31 Uhr
"Die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien ist dezentral und bedarf dezentraler Netzstrukturen. Für die kosteneffiziente Umsetzung der Energiewende ist es notwendig, lokal erzeugten Strom möglichst auch lokal zu verbrauchen", betonte Umweltstaatssekretär Thomas Griese am Dienstag in Speyer. Dort übergab er im historischen Rathaus der Stadt Förderbescheide über insgesamt 1,1 Millionen Euro für das Projekt "Green Power Grid" an die beteiligten Projektpartner Stadtwerke Speyer und Fraunhofer Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik. Die Summe setzt sich zusammen aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) sowie des Landes Rheinland-Pfalz.

Fraunhofer ITWM und die Stadtwerke Speyer werden im Rahmen des Projektes zeigen, wie auf lokaler und regionaler Ebene durch die Verbindung von innovativer Informationstechnik und vernetzter dezentraler Stromspeicherung ein weiterer Ausbau sowie eine bessere Systemintegration von Photovoltaikanlagen kosteneffizient erreicht werden kann.
Mit dem Vorhaben soll ein wichtiger Beitrag zur Integration der fluktuierenden Stromeinspeisung aus Sonnenenergie in die Energieinfrastruktur als auch in die Strommärkte geleistet werden. Auch soll das Projekt zur stärkeren Hebung des PV-Potentials in der Region Speyer und ganzjährigen optimalen Ausnutzung von Batteriespeichern beitragen. Gleichzeitig dient das Vorhaben der Erhöhung der lokalen Wertschöpfung, der Stärkung kommunaler Energieversorger sowie insgesamt der Reduktion von CO2-Emissionen in der Stromerzeugung.
"Eigenstromerzeugung und regionale Grünstromvermarktung stellen wichtige Ansätze dar, um den Netzausbau auf der Übertragungsnetzebene auf das notwendige Mindestmaß zu begrenzen. Zudem wird die Wertschöpfung hier in der Region gestärkt und möglichst viele Bürgerinnen und Bürger haben teil an den Vorteilen des Ausbaus der regenerativen Stromerzeugung. Insbesondere der Ausbau der Photovoltaik ist für unsere urbanen Regionen eine wichtige Säule für den Aufbau einer vollständig regenerativen Stromversorgung", unterstrich Griese.
In diesem Zusammenhang bemängelte er die massiven Eingriffe des Bundesgesetzgebers in die Regelungen zur Förderung der Photovoltaik im EEG in den zurückliegenden Jahren. Diese hätten zu erheblichen Auswirkungen auf die Ausbaugeschwindigkeit geführt. Als Beispiele nannte er die Ausbaudeckel im EEG und die Belastung der Eigenstromerzeugung mit einer EEG-Umlage.
"Die deutliche Absenkung der spezifischen Investitionskosten bei der PV in den zurückliegenden Jahren lässt demgegenüber aber eine Direktvermarktung von PV-Strom zunehmend wirtschaftlich attraktiver werden. Hier setzt das Projekt "Green Power Grid" in hervorragender Weise an. Denn es werden umfangreiches Know-How in der intelligenten Verknüpfung von PV-Anlagen und der optimierten Bewirtschaftung einer Vielzahl dezentraler Energiespeicher mit langjährigen energiewirtschaftlichen Kenntnissen und Erfahrungen bei der Energiebeschaffung und –vertrieb eng miteinander verbunden", so Griese abschließend. (spa(Bild: ks)

 

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