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Gelebte Diakonie: 109 Mitarbeitende der Diakonissen Speyer-Mannheim feiern Dienstjubiläen
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SPEYER | Speyer heute
Freitag, den 10. November 2017 um 09:05 Uhr
109 Mitarbeitende der Diakonissen Speyer-Mannheim feiern in diesem Jahr ihre mindestens 25jährigen Dienstjubiläen, darunter auch Mitarbeitende, die bereits auf 40 oder sogar 45 Jahre Betriebszugehörigkeit zurückblicken. Zusammen bringen sie es auf 3.160 Dienstjahre in dem sozialdiakonischen Unternehmen. Im Jahr des Reformationsjubiläums dürfe Martin Luther auch beim Mitarbeiterjubiläum nicht fehlen, so Vorsteher Pfarrer Dr. Günter Geisthardt. "Wenn ein jeder seinem Nächsten diente, dann wäre die ganze Welt voll Gottesdienst", zitierte er den Reformator während der Andacht am 07. November im Mutterhaus.

Doch dieser Dienst am Nächsten sei nicht immer einfach und ohne Spannungen. "Umso beeindruckender ist es, mit wieviel Engagement und Sachverstand, Empathie und Freundlichkeit sie sich in ihrer täglichen Arbeit in Einrichtungen für kranke und alte Menschen, für Kinder, Jugendliche und Menschen mit Behinderung oder in der Verwaltung einsetzen", betonte Geisthardt.
Dank und Anerkennung überbrachte auch der Vorsitzende der Gesamtmitarbeitervertretung, Michael Hemmerich. Er nahm die Jubilare mit auf eine Zeitreise durch die vergangenen 45 Jahre. Da waren beispielsweise die Olympischen Sommerspiele in München im Jahr 1972 mit der Geiselnahme der israelischen Athleten oder die Wahl von Bill Clinton zum 42. Präsidenten der USA im Jahr 1992. Doch nicht nur in der Welt ist viel passiert, sondern auch bei den Diakonissen Speyer-Mannheim. "Eines bleibt jedoch unverändert: die Liebe und Güte, die wir den uns anvertrauten Menschen in unserer täglichen Arbeit entgegenbringen", so Hemmerich. Dafür bedankte er sich im Namen der sechs Mitarbeitervertretungen der Diakonissen Speyer-Mannheim.
Landesdiakoniepfarrer Albrecht Bähr konnte in diesem Jahr leider nicht persönlich anwesend sein und überbrachte seine Grüße und seinen Dank schriftlich: "Diakonisch zu wirken bedeutet, der Nächstenliebe ein Gesicht zu geben, meinem Gegenüber mit Respekt und auf Augenhöhe zu begegnen und im Sinne der Heiligen Schrift der Menschenfreundlichkeit Gottes Raum zu schenken. Aus diesem Grund danke ich allen für ihre diakonische Arbeit, die nicht nur den betroffenen Menschen guttut, sondern über das Unternehmen hinaus in die Region und unser Bundesland ausstrahlt." Stellvertretend überreichte Pfarrer Günter Geisthardt den langjährigen Mitarbeitenden die Kronenkreuze in Gold als höchste Anerkennung der Diakonie.
Mit einem gemeinsamen Essen und musikalischer Begleitung des Saxophonquartetts "Sax4Fun" klang der Abend aus. (spa)

 

 

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