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Speyer: Themen wie Digitalisierung oder Verbesserung der Verkehrssituation für Radfahrer bewegen Jugendstadtratsbewerber beim Kandidatenseminar
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SPEYER | Speyer heute
Montag, den 27. November 2017 um 07:43 Uhr
Am Samstagvormittag konnten etwa 20 Jugendliche, die für den Jugendstadtrat kandidieren, Kontakt aufnehmen mit dem Sitzen im Stadtratssaal. Bei einem Kandidatenseminar gaben der aktuelle Jugendstadtrat sowie die für dieses Gremium zuständige Mitarbeiterin der Jugendforderung, Sabina Hecht, wichtige Tipps und Informationen zu den am 7. Dezember zum fünften Mal stattfindenden Wahlen. Insgesamt 33 Kandidatinnen und Kandidaten stellen sich zur Wahl.

Zu Beginn gab es eine Fragerunde, wann man sich angemeldet habe oder wer das Video zur Jugendstadtratswahl gesehen hatte. "Wir werden versuchen, auf alle eure Fragen eine Antwort zu haben", so Sabina Hecht. Dann gab es eine Reihe von Informationen über Funktion und Arbeit des Jugendstadtrats.
"Der Jugendstadtrat soll Speyer jugendfreundlicher machen", so das Leitmotiv. Hecht wies auch darauf hin, dass der Jugendstadtrat beratendes Mitglied im Jugendhilfe- und Schulträgerausschuss habe. Auch gebe es ein Vortragsrecht im Stadtrat.
In der Vergangenheit habe der Jugendstadtrat einiges bewegen können. So habe er sich beispielsweise  erfolgreich für die Schaffung eines Partyraums eingesetzt, die Skaterbahn im Rheinstadion initiiert, bei der Gestaltung der "Alla Hopp Anlage" mitgewirkt, die Initiative "Stadt gegen Rassismus" mitgetragen und Freiluft-Kinoveranstaltungen durchgeführt.
"Es kommt auf die Einstellung an, man muss sich reinhängen, wenn man etwas erreichen will", so der Tipp eines scheidenden Jugendstadtratsmitglieds.
Auf die Frage, welches Anliegen denn ihnen persönlich wichtig sei, nannten die Kandidatinnen und Kandidaten Themen wie Digitalisierung, Verbesserung der Verkehrssituation für Radfahrer und mehr politische Bildung. (ks/Foto: ks)

 

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