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Speyer zeigt Flagge am internationalen Aktionstag "Nein zu Gewalt an Frauen"
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SPEYER | Speyer heute
Mittwoch, den 29. November 2017 um 07:28 Uhr

"Auch in Speyer gibt es Gewalt gegen Frauen", betonte Bürgermeisterin Monika Kabs am Samstag, als sie, begleitet von etwa zwei Dutzend weiteren Frauen, darunter ihre Beigeordnetenkollegin Stefanie und Oberbürgermeister Hansjörg Eger, vor dem historischen Rathaus wieder eine Fahne hisste. Damit soll ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen gesetzt werden. Am 25. November 2001 wurden auf Initiative von "Terre des Femmes" zum ersten Mal die Fahnen gehisst, um Gewalt gegenüber Frauen und Mädchen zu thematisieren.

  Anlass war die Erinnerung an drei Schwestern aus der Dominikanischen Republik, die nach Folterung durch den dortigen Geheimdienst starben. Auch Speyer beteiligt sich schon seit vielen Jahren an der internationalen Aktion. An über 50 Stellen über das Stadtgebiet verteilt seien die Fahnen zu sehen, so viele wie noch nie zuvor, so Kabs.
Es gehe aber nicht nur um Gewalt sondern allgemein um Stärkung von Frauenrechten. Frauen seien nicht nur in Kriegen der Willkür von Männern ausgesetzt, Vergewaltigung an der Tagesordnung. Auch alltägliche häusliche Gewalt, ob physischer oder psychischer Art, sei bei uns an der Tagesordnung.
Die Sozialdezernentin dankte Organisamtionen wie dem Frauenhaus oder dem "Weißen Ring", der einen Informationsstand aufgebaut hatte, für ihr Engagement zugunsten von Gewaltopfern. "Zonta", ein weltweiter Zusammenschluss berufstätiger Frauen in verantwortungsvollen Positionen, verteilt ein Flugblatt, auf dem in zehn Sprachen "ZONTA sagt nein zu gewwalt gegen Frauen weltweit" zu lesen ist. Diese seien auch für Asylunterkünfte gedacht, so eine Zonta-Vertreterin.
Im Anschluss an die Fahnenaktion hielt die Familienanwältin Edith Schwab im historischen Ratssaal einen kurzen Impulsvortrag zum Thema "Schutz vor Gewalt und Stalking“. (ks/Foto: ks)
 

 

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