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Ortstermin der SPD Nord: "unsere Schulen in Speyer-Nord sind nicht marode" - mehr über Asyl-Aufnahemeinrichtung informieren
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SPEYER | Speyer heute
Montag, den 04. Dezember 2017 um 15:59 Uhr

Nach der Bundestagswahl im September hat es sich der Ortsverein der SPD-Nord zur Aufgabe gemacht, die von einer politischen Gruppierung plakatierten Wahlslogans unter die Lupe zu nehmen. So war dort unter anderemzu lesen, dass die deutschen Schulen marode seien. Die SPD besuchten die beiden Schulen Grund- und Realschule in der Siedlung im Rahmen einer Ortsbegehung. Es erfolgte zunächst ein reger Austausch mit der Schulleiterin der Grundschule, Elke Steppe, und dem Rektor der Realschule plus, Peter Ertel.

 

Hierbei erfuhren die Genossinnen und Genossen, dass die beiden Schulleiter mit der Behebung von kurzfristigen Instandhaltungsmaßnahmen durch die Stadt Speyer sehr zufrieden sind. Ertel lobte insbesondere die schnelle Behebung von Problemen im Bereich der EDV.
Etwas anders gestaltet sich das Bild bei langfristigen Maßnahmen, wie etwa der Umsetzung der neuen Brandschutzrichtlinien in der Grundschule. Auch beklagte Schulleiterin Steppe weiter, dass neben dem Sportplatz immer noch keine Sprintbahn für die Leichtathletik zur Verfügung stehe. Allerdings könne in diesem Zusammenhang nicht von maroden Zuständen gesprochen werden. Sanierungsbedürftig ist wie in vielen Schulen der Toilettenbereich der Grundschule, wobei das Urinal noch nicht einmal fließendes Wasser vorzuweisen hat. Diesen Missstand hatten die Nord-SPDler bereits bei ihrem Besuch im Jahre 2012 festgestellt. 
Die beiden Schulchefs wiesen darauf hin, dass sie bei der Umsetzung langfristiger Maßnahmen im Ranking hinter den Kindergärten angesiedelt seien. Steppe brachte es auf den Punkt mit den Worten: "Wir hinken den Erwartungen, die an uns gestellt werden, ständig hinterher." Ihr Kollege Ertel meinte, dass die Realschule plus von außen sicherlich nicht so schön anzusehen sei, jedoch könne mane mit einer exzellenten EDV-technischen Ausstattung aufwarten. Mit berechtigten Stolz zeigte der Rektor den Genossinnen und Genossen die in den Klassensälen installierten Smart-Boards. Er wies allerdings darauf hin, dass viele Einrichtungen, die die Realschule den Schülern biete, zurückgehen auf Bettelbriefe und Spendengelder. Ortsvereinsvorsitzender Winfried Müller sicherte Rektor Ertel zu, dass seine Vorstandschaft bei der anstehenden alljährlichen Weihnachtsspende die Realschule plus wohlwollend bedenken werde.
Im Rahmen des Gedankenaustauschs mit den Schulleitungen wurde auch deutlich, dass die Unterrichtung der Schüler/innen aus der Asyl-Aufnahmeeinrichtung ausschließlich in dieser erfolgen. Sicherlich seien in diesem Zusammenhang, insbesondere bei den Eltern, zahlreiche Fragen aufgekommen, woran deutlich wird, dass es wichtig sei, die Bürgerinnen und Bürger - nicht nur in Speyer-Nord - über die Situation in der Aufnahmeeinrichtung aufzuklären. "Es ost wichtig, Unwissenheit zu beseitigen", so Müller. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass Unwissenheit Angst produziert und diese Angst machen sich bestimmte politische Gruppierungen zu Nutze.
So fand vor der großen Flüchtlingswelle im September 2015 lediglich eine Informationsveranstaltung in der Siedlungssporthalle statt. Diese wurde von allen Teilnehmern des Ortstermins in den Schulen von Speyer-Nord als nicht ausreichend eingestuft.
Es wurde angeregt, regelmäßig Informationen für die Öffentlichkeit und die Bürgerschaft zur Verfügung zu stellen. (spa/Foto: privat)
 

 

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