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Speyer trauert um Wolfgang Brendel - Behindertenbeauftragter am Wochenende verstorben
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SPEYER | Speyer heute
Montag, den 04. Dezember 2017 um 22:14 Uhr
Von Klaus Stein
Wolfgang Brendel ist bereits der zweite Mensch, mit dem ich mich zum Frühstück verabredet hatte und der vorher sein irdisches Dasein beendete, denn Wolfgang verstarb am Wochenende im Alter von 70 Jahren. Obwohl von Kindertagen an wegen einer Poliomyelitis Erkrankung (Kinderlähmung) an den Rollstuhl gefesselt, hatte Wolfgang Brendel die Lebensfreude nicht verloren. Wohl auch deswegen hat er 1977 mit einigen anderen den Verein "Interessengemeinschaft der Behinderten und ihrer Freunde" (IBF) gegründet, war lange Jahre auch Vorsitzender. Ein Vereinsziel ist bis heute die Förderung der Verbundenheit zwischen Behinderten und Nicht-Behinderten.

Bis zuletzt nahm Wolfgang Brendel Anteil am Vereinsgeschehen, brach als städtischer Behindertenbeauftragter noch vor wenigen Tagen bei der Mitgliederversammlung eine Lanze für die Interessen der Menschen mit Handicap. Sein Berufsleben verbrachte er bei Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz.
Im Jahr 2001 wurde Wolfgang Brendel vom Rat der Stadt Speyer zum Behindertenbeauftragten ernannt. Obwohl es ihm immer schwerer fiel, nahm er in seiner Funktion gewissenhaft an Stadtratssitzungen teil, vertrat die Behinderten und ihre Sichtweise bei Entscheidungen und Empfehlungen der Ausschüsse.
Dabei ging es ihm nicht nur um die Beseitigung der physischen Barrieren sondern auch um die Barrieren in den Köpfen der Menschen, wenn es um Behinderte geht.
Wolfgang Brendel hatte für alle Menschen ein offenes Ohr, man konnte ihn immer zuhause anrufen. Als Betroffener kannte er die Sorgen und Nöte von Menschen mit Behinderungen und ihre Bedürfnisse. (Foto: ks Archiv)
 

 

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