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Auf städtische Kompetenz vertrauen: Stefanie Seiler will Friedhofskonzept ohne teuere Gutachten realisieren - Wildbienenwiese geplant - "Integrationsbetrieb zu wertvoll um zu scheitern"
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SPEYER | Speyer heute
Freitag, den 06. April 2018 um 19:48 Uhr

"Das ist unser Konzept für unseren Friedhof - wir brauchen zum Erstellen keine eingekauften teuren Gutachten, das können wir selbst", machte Beigeordnete Stefanie Seiler in der Sitzung des Arbeitskreise "Friedhof" an Mittwoch deutlich. Seit der letzten Sitzung im Oktober 2017 sei mit Hochdruck am neuen Friedhofkonzept gearbeitet, eine Menge Daten gesammelt worden. Um den Pflegeaufwand zu berechnen, habe man das Friedhofsareal in nach Aufwand unterschiedliche "Pflegestufen" eingeteilt.

  Seiler dankte den "fleißigen Datensammlern" und kündigte an, das ausgearbeitete Konzept nach der Sommerpause in die Ratsgremien zu bringen.
 "Wir haben viele positive Rückmeldungen über den Internetauftritt des Standesamts bekommen, auch von Kollegen aus anderen Kommunen", freute sich Standesamtsleiter Hartmut Jossé. Geplant sei zusätzlich eine Broschüre mit allen Informationen zu den Grabformen mit Preisen: "So kann man schon zu Lebzeiten sich über die letzte Ruhestätte ausführlich informieren."
 "Was ich gehört habe finde ich sehr gut", kommentierte die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Irmgard Münch-Weinmann, die Ausführungen Seilers zum ökologischen Konzept für den Friedhof. Demnach wird gemeinsam mit der "Speyerer Bieneninitiative" eine Wildbienenwiese angelegt. Insektizide seien laut Friedhofsordnung verboten, sagte Jossé. Auch die Gräber sollten bienenfreundlich bepflanzt werden. Das Bienenkonzept gehe über die Grenzen des Friedhofs hinaus, werde auch auf andere städtische Flächen angewandt, so Seiler.
 Um Mädchen den Beruf der Landschaftsgärtnerin nahe zu bringen, habe man fünf Plätze für den "Girls Day" zur Verfügung gestellt.
 "Das Projekt Integrationsbetrieb ist viel zu wertvoll, als dass es scheitern darf." Die Beigeordnete zeigte sich frustriert über dem OB-Wahlkampf geschuldete Bedenken wegen des Personals, zumal der Integrationsbetrieb in der letzten Stadtratssitzung eistimmig beschlossen worden sei: "Natürlich sind die Integrationsplätze zusätzlich zum noch festzustellenden Personalbedarf für den Friedhof - wo ein Wille ist, ist auch ein Weg", so Seiler entschlossen.
Der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion, Walter Feiniler, merkte an, dass es auch Handlungsbedarf bei der Trauerhalle: „Da ist seit 50 Jahren nichts gemacht worden.“
Angesprochen wurde auch, dass die eigentlich pflegefreien Baumgräber entgegen den Vorschriften teilweise bepflanzt und mit Splitt umgeben seien. (ks/Foto: ks)

 

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