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Hanhofen: Bienenkönigin, Liebes-Linde und Libellenlarven – Am Walderlebnistag konnten Besucher viel über die komplexen Zusammenhänge im Ökosystem Wald erfahren
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VORDERPFALZ | Uebersicht Vorderpfalz
Montag, den 26. September 2016 um 15:46 Uhr

"Der Wald ist bunt wie die Welt, bunt wie das Leben." Aus diesen Worten der Hanhofener Ortsbürgermeiser Friederike Ebli bei der Eröffnung des 21. Walderlebnistags am Samstag im Gemeindewald  ist ihre Begeisterung und Liebe zum Wald herauszuhören. Es war ein weiteres Mal eine tolle, lehrreiche und unterhaltsame Veranstaltung bei traumhaftem Spätsommerwetter, organisiert vom Forstamt Pfälzer Rheinauen in Person des Revierförsters Jürgen Render und der Ortsgemeinde. Ebli betonte, dass sie den von Renders Vorgänger und heutigen Dudenhofener Bürgermeister Peter Eberhard ins Leben gerufenen Walderlebnistag nach dessen Wechsel ins politische Amt gerne weitergeführt habe.

 

"Im Wald lernt man immer was dazu", so Ebli. Der Tag sei zwar in erster Linie auf die Kinder ausgerichtet, aber auch die Erwachsenen könnten einiges über die komplexen Zusammenhänge im Ökosystem Wald erfahren.
So konnte man beim Obst- und Gartenbauverein Dudenhofen nicht nur Brände aus einheimischen Obstsorten kaufen sondern auch sein Wissen um Gartengemüse überprüfen. Spannendes gab es auch beim Imkerverein zu sehen, denn hinter einer Glasscheibe konnten man lebende Bienen mit ihrer Königin beobachten.
Über kleine Erfolge beim Fledermausschutz konnte Dieter Hoffmann, in Fachkreisen anerkannter Hobbyornithologe vom Natur- und Vogelschutzverein Harthausen, berichten und bei den Vogelfreunden aus Dudenhofen, die in diesem Jahr ihr 60-jähriges Bestehen feiern, waren Libellenlarven in Wasserbecken zu beobachten. Auch der örtliche Natur- und Vogelschutzverein war vertreten.
Guten Anklang fanden auch die Schwarz-Weiß-Fotos, die Besucher am Stand der Rucksackschule des Forstamtes in einer Kulisse "Forstarbeit anno Dazumal" machen konnten.
Stockbrot braten am großen Holzfeier gehört ebenso schon seit vielen Jahren zum Programm wie die Frettchen oder die Verpflegung durch die Fördervereine von Kita und Grundschule.
Ein besonderer Höhepunkt war am Nachmittag das "Holzrücken" mit Pferderücker Norbert Eckel aus Schifferstadt. Rücken mit Pferden ist eine besonders schonende Art der Waldarbeit.
In ihrer Begrüßungsrede danke die Bürgermeisterin allen Teilnehmern, besonders Siegfried Strobel, der vor wenigen Tagen seinen 85. Geburtstag feierte und von Beginn an mit dabei ist.
Auch der in Australien lebende Dudenhofener Klaus Beck war wieder zum Walderlebnistag gekommen. Mit 1.000 Euro sponserte Hermann Belzner eine neue Bank, die seit kurzem im Wald zum Verweilen einlädt.
Ebli hielt in ihrer Hand zwei Zweige, einen vom Baum des Jahres, der Winterlinde, auch Liebesbaum genannt, ein einen von der Sommerlinde zum Vergleich.
"Wir haben eine tolle Natur und die Veranstaltung zeigt, wie groß das Interesse am Wald ist", hob Förster Jürgen Render hervor.
Musikalisch gaben einmal mehr die Kolping-Jagdhornbläser aus Dudenhofen dem Walderlebnistag einen angemessenen Rahmen. (ks/Fotos: ks)

 

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