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Dudenhofen auf Waschtumskurs: Bürgermeister Peter Eberhard blickt beim Neujahrsempfang optimistisch in die Zukunft der Gemeinde
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VORDERPFALZ | Uebersicht Vorderpfalz
Samstag, den 13. Januar 2018 um 22:39 Uhr
Von Hansgerd Walch
Dass Dudenhofen in der Metropolregion Rhein-Neckar ein hohes Maß an Familienfreundlichkeit, Wohnqualität und eine hervorragende Infrastruktur bietet, dass machte Ortsbürgermeister Peter Eberhard (CDU) anlässlich des Neujahrsempfangs der Gemeinde stolz. 130 Neubürger im vergangenen Jahr würden für sich sprechen. Darunter seien auch viele Flüchtlinge, die in Dudenhofen eine neue Heimat fanden. So wurden alle, die zum Empfang gekommen waren, von einer Familie aus Aleppo (Syrien) mit köstlich schmeckenden, selbst gebackenen Keksen begrüßt.

Peter Eberhard verzichtete bewusst auf eine besonderen Willkommensgruß für die Ehrengäste, denn alle, die in die voll besetzte Festhalle gekommen waren, seien ihm gleich lieb und an diesem Abend Ehrengäste. Nachdem die Jagdhornbläser der Kolpingfamilie musikalisch eingestimmt hatten, zeigte Eberhard in seiner Ansprache auf, wie das Spargeldorf in den nächsten Jahren hinsichtlich der demografischen Entwicklung sich verändern muss, um seine Spitzenfunktion im Rhein-Neckar-Kreis beizubehalten. Eine Erhöhung der jährlichen Geburtenrate von fünfundvierzig auf fünfundsechzig zeige, dass die Kapazitäten der Grundschule kurz- und mittelfristig nicht ausreichten und die Gemeinde hier in den nächsten Jahren reagieren müsse. Ausgebaut werden soll im nächsten Jahr die Kantine für die Grund-, Vorschul-, und Hortkinder werden.
Im Bereich der Kitas und der Schulen habe Dudenhofen schon immer die richtigen Entscheidung getroffen, so Eberhard. Auch mit der Ausweisung des Baugebiets  "Dreißigmorgen" im kommenden Jahr, das neunzig Wohneinheiten umfaßt, sei man auf dem richtigen Weg.
Das nun in  Auftrag gegebene Verkehrskonzept der Gemeinde soll vor allen Dingen durch den schon lange gewünschten Verkehrskreisel an der Speyrer/Landauer Straße  eine erhebliche Verbesserung der Verkehrssituation bringen. "In wenigen Jahren werden alle Gehwege der Gemeinde saniert sein", versprach Eberhard weiter.
Für den Friedhof sei ein Rasengräberfeld geplant. Nach wie vor sei der Bürgerpark in Höhe der Wingarstmühle in der Planung, auch wenn er dies schon 2010 angekündigt habe.
Nun stehe der Haushalt zur Entscheidung an, aber hier haben sich nach den gesetzlichen Veränderungen auch Möglichkeiten der Bürger ergeben, um hier ihre Vorschläge einzubringen. Eberhard hofft auf eine rege Beteiligung der Dudenhofener.
Nicht verhehlen konnte Eberhard, dass die Demokratie verletzlich geworden ist und man alles dafür tun müsse, den Frieden, der siebzig Jahre nun währt, auch in den kommen Jahrzehnten zu erhalten.
Schornsteinfegemeister Christian Bühne wünschte danach allen viel Glück im neuen Jahr, bevor der Rockchor der Liedertafel die Gäste erfreute.
Mit der Vorstellung des Personalratsvorsitzenden der Ortsgemeinde und dem Leiter der Regionalschule, Christian Wallner, setze Eberhard seine Tradition fort.
Danach die obligatorischen Ehrungen. Klaus Klein, der seit vierzig Jahren die Liedertafel führt, die mit vielen tollen Konzerten und Ideen das Dorfleben bereicherte, nicht zuletzt das monatlich ausgebuchte Volkliedersingen, wurde bedacht. Viele Einzelpersonen und Mannschaften wurden ausgezeichnet. Sie alle trugen zur zum Wohl der Gemeinde teil. Dies zeigten auch die Ehrungen mit dem Bundesverdienstkreuz für Jürgen Kreutzmann (FDP) und den Landesehrennadeln für Josef Rieb, Gerhard Möller und Raphael Herbig.
Bei den Mannschaften sind die Fußballer des FV Dudenhofen ganz oben. Als Meister Verbandsliga spielen sie jetzt in der Oberliga. Nicht weniger erfolgreich die vielen Jugend- und Erwachsenenmanschaften des Turnvereins, die neben der Jazztanzgruppe und den erfolgreichen Leichtathleten Jonas Fandel und Max Weinelt. Erfolgreich auch die Mannschaften des Tennisclubs - von der Jugend bis zu den Senioren.
Hervorragend das Abschneiden der BMxlern, die den RV 08 immer bestens vertraten. Viele Einzelpersonen galt es zu ehren, von den Betreuern des Asylvereines bis hin zu den ehrenamtlichen Mitarbeitern der Seniorenresidenz. (Foto: hgw)

 

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