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Von schrägen Vögeln und Mozart-Impressionen: Mozartchor Speyer gestaltet Image-Flyer zusammen mit bildenden Künstlern der Region
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SPEYER | Uebersicht Speyer
Montag, den 13. April 2015 um 13:59 Uhr

Nicht nur musikalisch verlässt der Mozartchor Speyer mitunter ausgetretene Pfade, wie etwa die Uraufführung einer zeitgenössischen Matthäuspassion am vergangenen Karfreitag gezeigt hat. Jetzt schlägt er mit seinem neuen Image-Flyer eine Brücke zwischen Musik und bildender Kunst. Zwei Künstler aus der Region haben die Motive für den in zwei Varianten erschienen Flyer gestaltet: Oliver Schollenberger aus Dudenhofen und Gisela Späth aus Hockenheim. 

Die Bildmotive haben bewusst einen sehr unterschiedlichen Charakter, weil auch die Menschen, die davon angesprochen werden sollen, unterschiedlich gestrickt sind. Unter dem Titel „Musik geht in die Tiefe“ nähert sich Späth eher abstrakt dem Versuch der bildlichen Darstellung von Musik. Das einzig konkrete in ihrer Komposition sind die darin verwobenen Noten aus einem Autograph Mozarts zu einem vierstimmigen Kanon. Ganz anders Schollenbergers deutlich karikaturistischer Beitrag zu dem „Joint Venture“. Seine „Singing Birds“ hat er auf Wunsch des Chors eigens zu diesem Zweck erschaffen. Sie stehen aber in einer Reihe ähnlicher Werke aus seiner Feder: Jazz Birds, Reading Birds, Christmas Birds und Coffeebirds haben bereits früher in Schollenbergers Atelier für reges Gezwitscher gesorgt.
Mit der Karikatur nimmt der Mozartchor sich auch selbst ein wenig auf die Schippe. „Ich bin schon gespannt, wer von uns sich in welchem schrägen Vogel wiederfindet“, sagt Christian Huber, beim Mozartchor unter anderem für Werbung zuständig. Aber der Hauptzweck des Flyers ist natürlich, auf die Tätigkeit des Chors aufmerksam zu machen. „Wer den Flyer in die Hand nimmt, soll angeregt werden, zum Beispiel auf unsere Internetseite zu schauen, vielleicht selbst mal eine Chorprobe zu besuchen oder auch nur, sich eines unserer Konzerte vorzumerken.“ Und natürlich profitieren die beteiligten Künstler in gleicher Weise von dem Gemeinschaftsprodukt: Der eine Partner macht gleichzeitig immer auch für den anderen Werbung.
Und noch eine Besonderheit haben sich die Verantwortlichen ausgedacht: Der Flyer ist als Doppelkarte im Postkartenformat gestaltet. So kann das künstlerische Motiv jederzeit vom Infoteil abgetrennt und separat als Grußkarte verschickt werden. Die Idee dazu hatte Reinhild Günther, deren Speyerer Grafikbüro für die gestalterische Umsetzung verantwortlich zeichnet. Im Gespräch mit ihr, so Huber, sei eines schnell klar geworden: „Damit jemand überhaupt einen solchen Flyer in die Hand und mit nach Hause nimmt, muss der über die reine Chor-Information hinaus einen Mehrwert für den Betreffenden haben.“ Entstanden ist ein ungewöhnlicher Werbeträger in hochwertiger Druckqualität. Der Vorstand des Mozartchors jedenfalls hofft darauf, dass von der Grußkarten-Funktion rege Gebrauch gemacht wird. „Vielleicht zwitschert es ja künftig aus zahlreichen Briefkästen der Republik“, merkt Huber schmunzelnd an. (spa/Fotos: Privat)

 
 

 

 

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