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Verkehrsunfallstatistik 2016: Zahl der Unfälle 2016 deutlich gestiegen - Anteil junger Fahrer und Senioren besorgniserregend - Viele Fahrerfluchten
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SPEYER | Uebersicht Speyer
Freitag, den 24. Februar 2017 um 09:17 Uhr
Als gemischtes Jahr mit Licht und Schatten beschreibt Polizeirat Stephan Weber, Leiter der Polizeiwache Speyer, die Ereignisse im Bereich der Polizeiinspektion, die er gestern im Rahmen der Verkehrsunfallstatistik des Jahres 2016 gemeinsam mit Hauptkommissar Jürgen Preek vorstellte. "Wir haben im vergangenen Jahr erneut einen Anstieg der Gesamtunfallzahlen verzeichnen müssen", so der Dienststellenleiter. Die Zahl mit 2834 Unfällen hat im Vergleich zum Vorjahr 2015 (2614) deutlich zugenommen. Dies bedeutet ein Plus von 220 oder 8,42 Prozent. Trotz des Anstiegs der Gesamtunfallzahlen ist die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Personenschäden(327)gegenüber dem Vorjahr (353) gesunken.

Mit 68 Schwerverletzten und 328 Leichtverletzten sind 18 Menschen weniger zu Schaden gekommen als noch im Vorjahreszeitraum. Die Zahl tödlich verunglückter Menschen mit 2 Opfern hat sich um eine Person erhöht. Betroffen hiervon waren ein 24-jähriger Motorradfahrer, der auf der Kreisstraße 2 in den Gegenverkehr geraten war, sowie ein 71-jähriger Autolenker, der auf der B39 mit einem ebenfalls in den Gegenverkehr gelangten PKW eines 43-Jährigen kollidiert war. Der Trend der vergangenen Jahre bei den Risikogruppen hat sich weiter fortgesetzt und die Zahlen sind erneut gestiegen. Kinder bis 14 Jahre sind 2016 54 Mal (48) verunglückt. Dies entspricht einer Zunahme von 12,5 Prozent. Auch die Personengruppe der jungen Erwachsenen (18 bis 24 Jahre) sowie der Senioren ab 65 Jahre, weist ein signifikant hohes Wachstum aus: Mit 571 zu 514 Unfällen bei den "jungen Fahrern" und 660 zu 547 an denen Senioren beteiligt waren, heißt das eine negative Entwicklung mit 209 Fallzahlen. Dies ist schon bedenklich, betonen Weber und Preek nachdrücklich. Der Polizeirat hält immer öfters in diesem Zusammenhang geforderten Gesundheits – und Fahrtauglichkeitstest für Senioren nicht unbedingt für obligatorisch. Vielmehr gleiche sich die beschriebene Kausalität mit der größeren Erfahrung und vorsichtigeren Fahrweise älterer Verkehrsteilnehmer gegenüber den übrigen Autofahrern aus. Außerdem gewinne der demographische Faktor bei Unfällen mit den Senioren zunehmend an Bedeutung, so Weber. Immerhin haben sich Radfahrerunfälle um gut 5 Prozentpunkte auf nunmehr 186 Fälle (2025: 196) reduziert. Unfallbrennpunkte waren erneut die Bahnhofstraße und Wormser Landstraße. Dies führen die Beamten zu einem nicht unerheblichen Teil auf die in diesen Straßen befindlichen Radwege zurück. "Auf der Straße im Verkehrsstrom sind die Radler sicherer unterwegs", ist sich Weber mit den Experten einig. Zumindest ist die Polizei Speyer froh, dass sich die Unfallzahl wieder dem Trend der Vorjahre angleicht. Jeder vierte Schadensfall war 2016 mit einer Flucht verbunden. Dieser enorme Zuwachs auf 23,3 Prozent (Aufklärungsquote 46 Prozent) bestätigt den Trend im Bereich des Präsidiums Rheinpfalz. Größere Fahrzeuge, enge Gassen und Straßen (Guido-Stiftsplatz bis zum "Rauschenden Wasser") sowie kleinere Parklücken begünstigten diesen Sachverhalt. 71 Mal passierte dies beim Vorbeifahren an stehenden Autos. Auch 2016 kristallisierten sich bei Betrachtung der Gesamtunfallzahlen erneut Fehlverhalten bei Vorfahrts- und Vorrangregelungen, beim Abbiegen und die Missachtung des Sicherheitsabstandes als Hauptunfallursachen heraus. Bei Unfällen mit schweren Folgen bleibt hingegen die überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit Unfallursache Nummer eins. Um den steigenden Unfallzahlen entgegen zu wirken werden auch in diesem Jahr wieder umfangreiche Kontrollen durchgeführt. Erfreulicherweise haben sich die Alkoholfahrten in der Fastnachtszeit nicht erhöht. (cm)

 

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