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Stimmungsvolle Premiere vom "Tanz um die Bütt" in der Stadthalle - SKG modernisiert altbackene Fastnachtssitzung
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SPEYER | Uebersicht Speyer
Mittwoch, den 01. März 2017 um 09:15 Uhr

Anders als ihre Herren- und Damensitzungen wirkte die Große Prunksitzung der Speyerer Karnevalgesellschaft in den letzten Jahren etwas altbacken. Deswegen haben sich die Fasnachter überlegt, die Sitzung etwas zu verändern. Am Fasnachtsamstag war jetzt die Premiere der "Tanz um die Bütt", die statt einem hohen Wort- einen hohen Tanzanteil bot. Sie wurde allseits gut angenommen. Zunächst begrüßte Prinzessin Anne I aus dem Hause Sperling das närrische Auditorium. In Reimform betonte sie, es sei ihre Aufgabe, immer zu lachen, freundlich und nett zu sein, zu singen und zu schunkeln.  

Gleich der erste Auftritt verdeutlichte, worum es den Fasnachtern geht: Stimmungsmusik soll die Büttenreden in den Hintergrund treten lassen. Die "Dubbeglasbrieder" aus Frankenthal heizten dem Publikum mit ihrem Lied über das "Dubbeglas" gleich mächtig ein. Es folgten weitere Karnevalsschlager wie "Wir feiern Fastnacht in Speyer", "Trink, Trink, Brüderlein trink", "Du kannst nicht treu sein", "Fasnacht ist nur einmal im Jahr" oder "So ein Tag, so wunderschön wie heute". Schnell war die Tanzfläche gefüllt mit verkleideten Narren, die sich wieder fantasievoll kostümiert hatten. Zu sehen waren etwa eine Erdbeere, ein Pirat, Mafiosi oder die Rock-Gruppe "Kiss". Schön war auch wieder der Auftritt des Karnevals-Nachwuchses des Mechtersheimer Karnevalvereins (MKV). Wenn man bedenkt, dass die Mädchen unter zehn Jahre alt sind, ist es faszinierend, was die Minigardistinnen so alles schon können. Dorothea Bayer-Lindenschmitt, Elisabeth Wetter und Lioba Melzner tanzten dann zu den Charts-Hits von Andreas Gabalier. Gut in Stimmung blieben die Fasnachter auch bei der Polonaise durch die Halle und dem Zweigespräch zwischen Irmgard Mayer und Claudia Sperling, die allerlei lustige Situationen schilderten. Da ist beispielsweise die Rede von der Autofahrerin, die ständig auf einen Polizisten trifft, der ihr rät, doch endlich aus dem Kreisel zu fahren.
Oder die Frau, die ihrem Mann rät, sich aufzuschreiben, was er einkaufen soll. Die Frau wünscht sich einen Eisbecher mit zwei Kugeln Schokolade und zwei Kugeln Vanille. Der Mann bringt ihr Bockwurst und Brötchen. Die Frau sagt daraufhin: "Und wo ist der Senf? Ich habe Dir doch gesagt, du sollst Dir aufschreiben, was Du mitbringen sollst." Vom KV Dudenhofen kommt Annika Höfer, die von Christian Bosch trainiert wird. Ihr Solotanz führte das Publikum zu einem unbekannten Stamm in West-Papua. Ausschliesslich hiesige Gefilde besuchten die Touristen, die im SKG-Bus saßen. Hildegard Jung war die Reiseführerin. Eine Schweizerin fuhr den Bus, der auf seiner chaotischen Tour auch in der schönsten Stadt Deutschlands, Speyer, hielt. Dieser Sketch war teilweise recht amüsant, aber auch etwas langatmig. Sitzungspräsidentin Margitta Hoffmann als Idealbesetzung holte dann die Bürgermeisterin, den CDU-Bundestagskandidaten und den Oberbürgermeister auf die Bühne. Hansjörg Eger lobte den "Tanz um die Bütt". Es sei schön, dass die SKG etwas Neues und Frisches biete. "Man bewegt sich deutlich mehr. (...) Und uns macht es auch Spass." Abgerundet wurde das Programm vom Männerballett und den Pälzer Frühgrumbeeren. Auf ein solches Programm können sich die Speyerer Fastnachter auch nächstes Jahr einlassen. (chs/Fotos:chs)

 

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