BECHER UND DIE GEGENWART

VIDEOS

URLAUB UND FREIZEIT

MENSCHEN

LESERBRIEFE

MEIST GELESENE ARTIKEL

NATUR UND UMWELT

WIRTSCHAFT UND ARBEIT

MODE UND LIFESTILE

SOCIAL-BOOKMARKING

Hinzufügen zu: Facebook Hinzufügen zu: Mr. Wong Hinzufügen zu: Webnews Hinzufügen zu: Windows Live Hinzufügen zu: Favoriten.de Hinzufügen zu: Linksilo Hinzufügen zu: Readster Hinzufügen zu: Linkarena Hinzufügen zu: Del.icoi.us Information

AKTUELLE MELDUNGEN

Dass das Politikerleben stressig und nicht einfach ist, vor allem zu Wahlkampfzeiten, musste Anne Spiegel, die rhein...
"Unsere Stücke bewegen sich im gesellschaftlichen Rahmen und die zugrundeliegenden Themen sind wichtig für Jugendli...
Starke Rückendeckung und viel Lob bekam der Vorstand der Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt bei der Mitgliederversammlung ...

"Es ist gut, wenn man weiß, was einem beim Bewerbungsgespräch erwartet - Beim Planspiel "Ready - steady - go" können Schüler erste Kontakte zu Firmen knüpfen
Drucken
SPEYER | Uebersicht Speyer
Freitag, den 10. März 2017 um 10:16 Uhr
Das Planspiel "Ready - steady - go" des Arbeitskreises Schule und Arbeitswelt des Deutschen Gewerkschaftsbundes Vorder- und Südpfalz ist von den Schülern der Burgfeld- und der Siedlungsschule sehr gut angenommen worden. Die Achtklässler konnten sich bei Speyerer Firmen über die Anforderungen ihres Wunschberufes informieren. Die Schüler wurden auch darauf hingewiesen, dass es sinnvoll ist, sich nicht nur für einen Ausbildungsberuf zu bewerben, sondern mindestens für zwei, falls es mit dem Traumberuf nicht klappt. Die Schüler schreiben vor dem Planspiel eine Bewerbung an zwei Firmen für ein Praktikum oder eine Ausbildung.

Dann findet ein Bewerbungsgespräch bei diesen Firmen statt. Die Schüler sind bei Termin so angezogen, als wenn sie zu einem Bewerbungsgespräch gehen würden. Alles soll so realistisch wie möglich sein. Insgesamt beteiligten sich 22 Firmen und 140 Schüler an dem Planspiel, das für die Firmen eine willkommene Gelegenheit ist, sich zu präsentieren.

Petra Bergel, Pflegedienstleiterin in St. Martha Seniorenheim, hat bis zum Nachmittag bereits zwölf Gespräche geführt. "Es ist alles dabei: die Absolventin mit dem einwandfreien Einserzeugnis bis hin zum Schüler, der zwei Fünfer im Zeugnis und zwölf unentschuldigte Fehltage hat", sagt sie. "Zwei Bewerberaber haben herausgestochen." Prinzipiell könne jeder in St. Martha ein Praktikum machen. Wer aber Altenpfleger werden wolle, müsse schon eine große Portion Begeisterung für den Beruf mitbringen. Das Planspiel lohnt sich für die Caritas-Einrichtung. "Wenn ich Einen erreiche, ist das schon gut investierte Zeit." Für Marco Scheller und Christina Vogel gilt das auch. Sie empfangen im kleinen Saal des Historischen Rathauses Schüler, die sich für eine Ausbildung bei "dm" interessieren. Eine junge Frau, die im Herbst ihre Ausbildung zur Drogistin beginnt, hat über das Planspiel "Ready – steady – go" den ersten Kontakt zu Deutschlands größter Drogeriemarktkette bekommen, erzählt Vogel, die Filialleiterin in Speyer ist. Dann machte sie ein Praktikum, bewarb sich anschliessend für eine Ausbildung und hatte Erfolg. "Wer bei dm anfangen will, braucht einen sehr guten Hauptschulabschluss oder die Mittlere Reife", so Scheller, Filialleiter in Neustadt. Nur den wenigsten der Schüler wird Ausbildungsreife attestiert, aber aufgerüttelt hat der Bewerbertag die Schüler auf jeden Fall. Lukas etwa war beim DGB, bei der Handwerkskammer, wo er sich über den Beruf "Mechatroniker" informiert hat und bei "TOPACKT IT Solutions". "Ich wollte sehen, wie es ist, wenn man sich bewirbt", sagt der 15-Jährige. Mailin aus der neunten Klasse der Burgfeldschule will Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin werden und darf ein Praktikum bei den Diakonissen machen. Damit hat sie ihr Ziel für den Tag erreicht. Am Ende des Bewerbertages dankte Lothar Zwing vom DGB den Schülern, Lehrern und Firmen für ihre Teilnahme, fragt was verbesserungswürdig ist und was den Schülern gut gefallen hat. "Ich habe gemerkt, dass viele von Euch noch weitermachen wollen", ermuntert er. Eine Vertreterin der Agentur für Arbeit lobte die Schüler: "Sie waren sehr konzentriert und gut vorbereitet."  (chs/Fotos:chs)               
               

 

 

Kommentare können erst nach einer Anmeldung auf unserer Seite abgegeben werden.
Neue Einträge werden erst nach Freischaltung sichtbar.