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Dombauverein Speyer: Engagement und konstruktive Zusammenarbeit - Vorstand bei Mitgliederversammlung bestätigt
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SPEYER | Uebersicht Speyer
Montag, den 27. März 2017 um 11:24 Uhr
Dass der Speyerer Dom etwas Besonderes ist, darüber waren sich die Redner bei der diesjährigen Mitgliederversammlung des Dombauvereins einig. Trotz des sonnigen Frühlingswetters am vergangenen Samstag waren 93 Mitglieder gekommen, um einen vertieften Einblick in die Arbeit des Vorstands zu erhalten. Bei den Vorstandswahlen erhielt Gottfried Jung ein einstimmiges Votum. Mit ihm wurden auch die sieben Beisitzer im Amt bestätigt. Das Amt von Dr. Roman Raether, der sich nicht mehr zur Wahl stellte, übernahm Carmen Gahmig.

Vorstandsvorsitzender Prof. Jung berichtete nach seinen Grußworten vom ersten Jahr seiner Amtszeit als einem Jahr des Lernens. Dabei lobte das überaus positive Miteinander und die vertrauensvolle Zusammenarbeit im Vorstand. Zu den schönen Erfahrungen, die er während des vergangenen Jahres gemacht habe, gehöre das hohe Ansehen, welches der Dombauverein in der Bevölkerung genieße. Den Dom bezeichnete er als "Mission aus Stein", die abseits populistischer Strömungen auf einem festen Fundament ruhe. Grußworte entboten auch Oberbürgermeister Hansjörg Eger, Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann und der Vorstandsvorsitzende der Europäischen Stiftung Kaiserdom zu Speyer, Prof. Dr. Peter Frankenberg.
Als Hausherr begrüßte Oberbürgermeister Eger die sehr gute Kommunikation und Kooperation zwischen den Akteuren. Die Mitglieder des Dombauvereins würdigte er als wichtige Multiplikatoren für die Belange der romanischen Kathedrale. Bischof Wiesemann sprach über seinen Besuch der Ausstellung Weltbühne Speyer im Historischen Museum der Pfalz. Bei der Schau, die der Ära der großen Staatsbesuche in Speyer gewidmet ist, stehe der Dom im Mittelpunkt. Er strahle eine große geistige und geistliche Kraft aus, sei Zeichen für Versöhnung, Friede und Einheit. Prof. Frankenberg betonte die europäische Dimension des Doms. Das Heilige Römische Reich deutscher Nation sei ein europäisches Konstrukt gewesen, kein nationales, so Frankenberg. Der Dom sei somit ein Symbol für Europa. In einem detaillierten Überblick über die Arbeit des Vereins nannte Jung die Gewinnung neuer Mitglieder als eines der wichtigsten Ziele. Um diesem näher zu kommen, habe man eine Auswertung der bisherigen Mitgliederstruktur vorgenommen. Auch der Werbeflyer des Vereins werde derzeit neu gestaltet. Um künftig noch mehr Geld für den Erhalt des Doms zu erwirtschaften, überarbeite man zudem die als Dombausteine bezeichneten Verkaufsprodukte. In diesem Zusammenhang stellte Jung die Bedeutung des neuen Dom-Besucherzentrums. Ein weiterer Schwerpunkt seines Berichts waren die Rück- und Vorschau auf die unterschiedlichen Aktivitäten und Angebote des Vereins, wie zum Beispiel wissenschaftliche Vorträge und Angebote am Tag des offenen Denkmals. In diesem Jahr haben Neumitglieder aus 2016 erstmals Gelegenheit einer exklusive Domführung mit Domkapitular Peter Schappert. Bereits bewährt und stets von großem Erfolg gekrönt ist das jährlich im Dom stattfindende Konzert "Baden schaut über den Rhein" sowie das im Zweijahres-Turnus stattfindende Benefiz-Golfturnier.Schatzmeister Winfried Szkutnik berichtete vor dem Wahlgang von der zufriedenstellenden Ertragslage des Vereins.  Die Einnahmen lagen zwar leicht unter denen des Vorjahres. Da jedoch auch die Ausgaben geringer als in 2015 waren, habe sich das Ergebnis insgesamt verbessert, so Szkutnik. Rechnungsprüfer Martin Brilla empfahl, den Vorstand zu entlasten, was dann auch ohne Gegenstimmen geschah. Domkustos Peter Schappert referierte anschließend über abgeschlossene und vorgesehene Baumaßnahmen am Dom. In seinem Bericht verwies er auf den Erfolg der großen Instandhaltungsmaßnahmen 2015 und 2015, von denen die augenfälligste die Sanierung des Nordwestturms war. 2017 steht die Sanierung der Afrakapelle an. Voruntersuchungen gibt es in der Krypta und am Südwestturm, der dafür teilweise eingerüstet wird. (spa/Foto.privat)

 
 

 

 

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