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BASF Sondermülldeponie - Grünen und BUND wollen Gefahr für das Trinkwasser in Speyer entgegentreten - Weiteres Fachgespräch vorgesehen
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SPEYER | Uebersicht Speyer
Mittwoch, den 29. März 2017 um 08:33 Uhr

Die Sondermülldeponie Flotzgrün der BASF liegt südlich von Speyer am Berghäuser Altrhein in einem wertvollen Rheinauen-Gebiet. Seit 1966 sind auf einem rund 80 Hektar großen Gelände gefährliche Abfälle wie Dioxine, Pestizide, Bentazon und Mecoprop der BASF gelagert. Aus heutige Sicht ist nicht nachvollziehbar, dass die BASF-Sondermülldeponie im Auwald immer noch genutzt und nicht ausreichend abgedichtet, ja sogar weiter ausgebaut wird. BUND und GRÜNE kritisieren, dass die Altlasten der letzten Jahrzehnte auf den Deponieabschnitten 1- 5 eine Grundwassergefährdung darstellen und von Seiten der BASF bisher nicht ausreichend reagiert wird.

 

Deshalb gilt es nicht länger zu warten, sondern so schnell wie möglich zu handeln, da 
täglich Schadstoffe in die Umwelt gelangen mit den bekannten negativen Auswirkungen auf die Trinkwasserversorgung in Speyer. Nach wie vor fehlt eine zeitgemäße ausreichende technische Abdichtung, die verhindert, dass weitere Schadstoffe freigesetzt werden. Die Grünen und der BUND erwarten, dass die BASF ihrer Verantwortung gerecht wird und eine nachhaltige Lösung mit entsprechenden technischen Mitteln für diese Umweltverschmutzung findet. Allein das Monitoring über die Brunnen wie auch das Abpumpen des Sickerwassers reichen nicht aus. Die Gefahrenquellen müssen beseitigt werden. Hierfür muss die BASF Geldmittel investieren und kreative technische Ergebnisse liefern. Vor diesem Hintergrund wären auch Vorhaben, die Deponie in die Nachsorge und somit aus dem Abfallrecht in das schwächere Bodenschutzrecht zu entlassen, nicht nachvollziehbar. Die GRÜNEN erwarten einen effektiven und nachhaltigen Umweltschutz, damit auch kommende Generationen das Trinkwasser nutzen können. Nach einem Gespräch von BUND und GRÜNEN mit Staatssekretär Dr. Thomas Griese aus dem Umweltministerium hinsichtlich der Problematik der BASF- Sondermülldeponie, ist in diesem Jahr ein neues Fachgespräch  vorgesehen. Dabei wird es um zwei Schwerpunkte gehen:
- Eine dauerhafte Lösung zur Beseitigung der BASF Gefahrenquelle
- Altdeponieabschnitte müssen weiterhin dem Abfallrecht unterliegen

An dem Gespräch haben teilgenommen: Dr. Thomas Griese, Dr. Bernhard Braun, Elias Weinacht (GRÜNE Kreis RP), Matthias Hoffmann (Gemeinderat Römerberg und Verbandsgemeinde), Gudrun Weber und Irmgard Münch-Weinmann (GRÜNE Fraktion SPEYER) sowie vom BUND Roland Kirsch, Doris Stubenrauch und Sabine Reh. (Foto:privat)
 

 

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