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"Ein besonderes Glück": Rundumbetreuung durch die Ökumenische Sozialstation Speyer ermöglicht lange ein selbstständiges Lebe
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SPEYER | Uebersicht Speyer
Freitag, den 31. März 2017 um 11:25 Uhr
Von Klaus Stein
Mit einem fröhlichen "guten Morgen" betritt Vanessa Schmitt die Wohnung von Frau "Z" und fragt nach dem Befinden der alten Dame. Vanessa Schmitt ist Pflegefachkraft, Mitarbeiterin der "Ökumenischen Sozialstation Speyer" und betreut die Seniorin, hilft ihr beim Anziehen der Stützstrümpfe. Mit ihren 85 Jahren kommt Frau "Z" ansonsten noch recht gut zurecht, auch dank der Unterstützung durch ihren Sohn. "Ich fühle mich gut aufgehoben", sagt Frau "Z" und meint damit die Betreuung durch die "Ökumenische Sozialstation" und das gesamte Wohnumfeld in der "Pamina-Anlage" in der Paul-Egell-Straße.

Bereits in ihrer vorherigen Wohnung in der Rheinhäuser Straße hatte sie Unterstützung durch die Ökumenische Sozialstation: "Man freut sich schon darauf, dass jemand kommt, und die Schwestern haben immer etwas Zeit für ein Gespräch, für ein freundliches Wort." Im Krankenhaus sei ihr die Sozialstation empfohlen worden und das sei ein besonderes Glück für sie gewesen. Wenn sie mal krank sei, mehr Hilfe brauche, so ist das problemlos möglich.
Das bestätigt die stellvertretende Pflegedienstleiterin Manja Tschackert. Die Palette an Hilfsangeboten sei groß, umfasse beispielsweise Körperpflege, aktive Bewegung zur Muskelkräftigung, aber auch die Ernährung mit Sondenkost, das Anlegen von Infusionen oder das Beziehen von Betten. Auch wird darauf geachtet, dass im Winter die Heizung an ist und auch die Wäsche wird bei Bedarf gewaschen. Für Waschen, Putzen oder Einkaufen gebe es eigens ein Team. Ziel ist es zu erreichen, dass die Menschen so lange als möglich in ihrem angestammten Wohnumfeld bleiben können", so Tschackert die betont, dass zwar die Pflegeinhalte für die einzelnen Patienten festgelegt seien, nicht aber der dafür benötigte Zeitaufwand.
"Körperlich ist unsere Arbeit nicht schwer - wer sich plagt, macht etwas falsch", stellt Manja Tschackert klar. Psychisch allerdings werde man schon gefordert.
Als Ausbildungsbetrieb leistet die Sozialstation einen wichtigen Beitrag gegen den Fachkräftemangel.
Die Rundumbetreuung durch die Ökumenische Sozialstation hat aber noch weitere Facetten. So treffen sich im "Café Zeitlos" Demenzkranke, aber auch einsame Menschen. "Im Cafe Zeitlos erhalten die Betroffenen Anleitung und Unterstützung in der Gruppe durch geschultes Personal, um Lebensqualität zu erhalten und neu zu schaffen. Es bietet mit seiner kurzweiligen, intensiven Betreuung, eine willkommene Abwechslung für die Betroffenen und gleichzeitig eine planbare Entlastung für die pflegenden Angehörigen.
Nicht zu vergessen der Hospiz- und Palliativberatungsdienst, durch den kostenfrei Schwerstkranke und Sterbende unterstützt werden.
Ebenfalls unter dem Dach der Sozialstation gibt es eine soziale Betreuung, bei der drei Betreuerinnen den Pamina-Bewohnern bei gesundheitlichen und alltäglichen Problemen zur Seite stehen. (Foto: ks)
www.sozialstation-speyer.de

 

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