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Standesamt orientiert sich neu - Zahl qualifizierter Mitarbeiter steigt - Verbesserter Service – Straffung von Sondertrauterminen
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SPEYER | Uebersicht Speyer
Dienstag, den 04. April 2017 um 10:54 Uhr
Die Organisation innerhalb der Verwaltung erfährt  im Jahr 2017 in Sachen Standesamt etliche Neuerungen. So wird die Anzahl qualifizierter Standesbeamter erhöht, die Zusammenarbeit mit dem Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus erweitert, ein Online-Kalender zur Frühbuchung von Trauterminen auf der Homepage eingerichtet sowie Eltern mit einem neuen Angebot ermöglicht, ihr  Neugeborenes bereits auf der Geburtenstation beurkunden zu lassen. Die perspektivische Erweiterung der Aufgaben des Standesamtes ergibt sich nicht von ungefähr aus den immens gestiegenen Geburtenzahlen.

Die 2766 beurkundeten Geburten bedeuten eine Steigerung von rund 1.100 im Vergleich zum Jahr 2003, so der Leiter des Standesamtes Hartmut Jossè bei der Vorstellung der Jahresstatistik seines Hauses. Auch die Erweiterungsbauten des Diakonissen-Stiftungskrankenhauses spiele eine erhebliche Rolle für das Standesamt, teilte Dezernentin Stefanie Seiler mit. Es sei einiges in Bewegung. Die bisher vier Mitarbeiter des Amtes könnten die vielfältigen Aufgaben nicht mehr schultern. Daher sieht die Stadt vor, basierend nach Untersuchungen in einem Kooperationsprojekt mit dem Institut für Management, zwei zusätzliche Kollegen aus der Belegschaft zu befähigen, nach einer Qualifizierung ebenfalls Beurkundungen vorzunehmen. Ab Herbst 2017 wird es im Krankenhaus in  einem gesonderten Geschäftszimmer möglich sein, Neugeborene an Ort und Stelle beurkunden zu lassen. Dies erhöhe die Bürgerfreundlichkeit, betonte Jossè. Sämtliche Serviceleistungen könnten so schon am Entlassungstag erledigt sein. Die EDV-Abteilung der Stadt habe bereits ihre Zustimmung erteilt, sagte Seiler. Jetzt gehe es nur noch darum, sich mit der neuen  Klinikleitung abzustimmen. Jossè: "Dies ist ein bundes- und landesweit einzigartiges Projekt." Dass  es mit dem Diakonissenhaus nur einen Ansprechpartner in der Stadt gebe, erleichtere natürlich diese Aufgabe. Ebenfalls zukunftsweisend, so Jossè, sei der Aufbau einer neu gestalteten Homepage für das Standesamt mit einem Online-Trauterminkalender als erste Stadt im Land. Dies ermögliche Brautpaaren von zuhause aus via Internet freie Termine zu suchen und ihr Wunschhochzeitsdatum zu  reservieren. Gestrafft hingen werden die Sondertermine von 16 Trausamstagen auf jetzt 8 Termine, die für das laufende Jahr schon vergeben sind. Vorreservierungen für 2018 können jetzt schon bis zu 18 Monate im voraus und vorgemerkt werden. Gemäß einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung passen die Kosten für Trauungen in den Gebührenrahmen, betont Seiler. Lediglich die Traukosten für Eheschließungen an Werktagen mussten moderat angehoben werden. Speyer hat sich mit 441 Eheschließungen weiterhin auf höchstem Niveau als attraktive Heiratshochburg stabilisiert. Die größte Anzahl der Brautpaare bilden dabei die „echten Speyerer“ Mitbürgerinnen und Mitbürger, die mit 289 = 65 Prozent in ihrer Heimatstadt die Ehe eingegangen sind. (cm)
 

 

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