BECHER UND DIE GEGENWART

VIDEOS

URLAUB UND FREIZEIT

MENSCHEN

LESERBRIEFE

MEIST GELESENE ARTIKEL

NATUR UND UMWELT

WIRTSCHAFT UND ARBEIT

MODE UND LIFESTILE

SOCIAL-BOOKMARKING

Hinzufügen zu: Facebook Hinzufügen zu: Mr. Wong Hinzufügen zu: Webnews Hinzufügen zu: Windows Live Hinzufügen zu: Favoriten.de Hinzufügen zu: Linksilo Hinzufügen zu: Readster Hinzufügen zu: Linkarena Hinzufügen zu: Del.icoi.us Information

AKTUELLE MELDUNGEN

In der Badesaison 2017 kann der Steinhäuserwühlsee, auch bekannt als "Bonnetweiher", wieder uneingeschränkt al...
Die "imug" Beratungsgesellschaft aus Hannover führt derzeit eine Befragung der Gewerbekunden der Stadtwerke Sp...
"Der Arbeitskreis 'Fahrradstadt Speyer", dem Mitglieder der CDU-, BGS- und SWG-Stadtratsfraktionen angehören, ...
"Vernetzung des Fahrdienstes vorteilhaft“: IBF-Vorsitzende Petra Spoden im Gespräch
Drucken
SPEYER | Uebersicht Speyer
Mittwoch, den 05. April 2017 um 15:06 Uhr

Kritiker innerhalb der Interessengemeinschaft der Behinderten und ihrer Freunde (IBF) stoßen sich an der geplanten Vernetzung der Vereins-Fahrdienstes mit anderen Organisationen im Rahmen einer gemeinnützigen GmbH. Trotzdem erfüllt der Vorstand mit Petra Spoden an der Spitze weiterhin den Auftrag der Mitgliedserversammlung, die Möglichkeit eines Zusammenschlusses zu prüfen. Klaus Stein sprach mit der Vorsitzenden über den aktuellen Stand der Dinge:

 

DURCHBLICK: Sie sind immer noch dabei – trotz kritischer Anmerkungen aus den Reihen Ihrer Vorgänger – für Ihren Fahrdienst einen Zusammenschluss mit anderen Organisationen  herbeizuführen?
Petra Spoden: Die Mitgliederversammlung hat uns beauftragt, diese Möglichkeit zu prüfen, nachdem der neue Vorstand eine Vernetzung mit anderen Organisationen als vorteilhaft vorgestellt hatte. Diesem Auftrag kommen wir weiterhin nach.

DURCHBLICK: Welche Vorteile sehen Sie in der Vernetzung?
Petra Spoden: Es gibt verschiedene Vereine, die in bestimmten Bereichen identische Ziele verfolgen. Man kann von engagierten Mitbürgern nicht erwarten, dass sie in drei, vier oder fünf Vereine eintreten. Alle Mitglieder könnten aber gemeinsam einen Fahrdienst unterstützen, der für behinderte Menschen Mobilität schafft.

DURCHBLICK: Wolfgang Brendel spricht in dem Zusammenhang von einer Organisationsform, die er für obsolet hält. Was meint er damit?

Petra Petra Spoden: Er meint die gGmbH, in vollem Wortlaut "gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung“.

DURCHBLICK: Was würde eine solche Organisationsform an der jetzigen Situation ändern?

Petra Spoden: Die gGmbH ist eigenständig, steht aber unter der Kontrolle der Gesellschafter. Die Auslagerung aus dem Vereinsgeschehen führt dazu, dass sie weniger berührt ist von etwaigen Vereinsquerelen.
Für die gGmbH würde ein Geschäftsführer eingestellt. Das bringt Fachlichkeit. Geforderte Professionalität ist nicht immer gleichzusetzen mit dem Ziel der Profitmaximierung. Mit der gGmbH ist für die Kunden keine Kostenexplosion zu erwarten. Auch eine Bereicherung der Gesellschafter ist undenkbar. Eine gGmbH darf nur Rücklagen erwirtschaften, die sie für ihre sozialen Zwecke braucht.

DURCHBLICK: Welche Aufgaben sehen Sie noch für den Verein, wenn der Fahrdienst ausgelagert ist?

Petra Spoden: Nun, der Fahrdienst bleibt ja weiterhin den Satzungszielen verpflichtet und steht ja, zusammen mit den Partnern, unter der Regie
eines Gremiums, das aus den beteiligten Organisationen kommt. Diese Organisationen haben, wie die IBF auch, vielfältige Aufgaben. Sämtliche Aufgaben, die in der Satzung der beschrieben sind, bleiben selbstverständlich für die IBF bestehen. Es geht ja nicht darum die IBF aufzulösen. Die Satzung beschreibt wichtige Aufgabenfelder, die in der Öffentlichkeit nur nicht so deutlich wahrgenommen werden können wie ein Fuhrpark. Am wenigsten wahrgenommen wird die individuelle Beratung. Das liegt in der Natur der Sache, da Einzelberatungen auch bei unseren Beratern der Schweigepflicht unterliegen.

DURCHBLICK: Die Satzung schreibt dem Verein ein Wächteramt zu, was die Barcelona-Erklärung angeht.
Petra Spoden: Ja, das ist eine Jahrhundertaufgabe. Die Mühlen mahlen, was die Schaffung von Barrierefreiheit betrifft, unsagbar langsam. Da kann sich ein einzelner Behindertenbeauftragter schwer abmühen. Das Großartige an der IBF ist schon immer, dass sie ein Forum bietet und verstärkend wirkt. Für Selbsthilfegruppen bietet die IBF ein Dach, wenn sie es wünschen. Das müssen wir deutlicher anbieten.

DURCHBLICK: Das klingt ja nach Selbstkritik..

Petra Spoden: Gemeinsame Aktivitäten machen uns sicher stärker. Es geht aber zunächst einmal darum, Kontakt zu den Selbsthilfegruppen zu finden. Oder anders herum: Betroffenen des Weg zu uns zu zeigen.

Das Büro der IBF ist an den Wochentagen in der Regel ab 8.00 Uhr besetzt. Interessenten können sich auch unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. an den Verein wenden.
 

 

Kommentare können erst nach einer Anmeldung auf unserer Seite abgegeben werden.
Neue Einträge werden erst nach Freischaltung sichtbar.