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Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt vereinbart Weichenstellung in seiner Arbeit mit dem Landesamt für Soziales Jugend und Versorgung - Transparenz und und Wertschätung solen gestärkt werden
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SPEYER | Uebersicht Speyer
Dienstag, den 11. April 2017 um 08:25 Uhr

Das Landesamt für Soziales Jugend und Versorgung und die gemeinnützige GmbH der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Speyer-Schifferstadt haben eine Vereinbarung gemäß § 24 Abs. 1 LWTG unterzeichnet. Ziel ist die nachhaltige Beseitigung von erkannten Mängeln. Anlass waren die von einem TV-Sender dargestellten Vorwürfe über Missstände in der Seniorengruppe der Lebenshilfeeinrichtung in Speyer.

 

Vorstand und Geschäftsleitung der Lebenshilfe begrüßen ausdrücklich die Vereinbarung und dankten den Verantwortlichen von Landesamt, Paritätischem Wohlfahrtsverband Rheinland-Pfalz / Saarland, von Sozialministerium und dem Landesverband der Lebenshilfe für die vorausgegangen konstruktiven Gespräche. Man sei überzeugt, auf Grundlage der vereinbarten Maßnahmen in der genannten Einrichtung dauerhaft den Anforderungen gemäß § 15 des Landesgesetzes über Wohnformen und Teilhabe (LWTG) gerecht zu werden. Die Strukturen der Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt werde mit Unterstützung einer externen Unternehmensberatung optimiert und dabei notwendige Prozesse und Organisationsabläufe überprüft. Angestrebt werden eine Arbeitnehmervertretung und die Einführung eines Beschwerdemanagements. Bereits eingerichtet ist für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Beratungshotline mit erfahrenen Psychologen. Im Angebot stehen künftig auch regelmäßig Supervision und gezielte pädagogische Fortbildungen sowie Erhöhung der Transparenz durch verbesserte Kommunikation mit den Beschäftigten. Diese Maßnahmen dienen der Verbesserung des innerbetrieblichen Vertrauensverhältnisses und ermöglichen eine gelebte Wertschätzung gegenüber Mitarbeitenden und insbesondere gegenüber den Menschen mit Behinderungen, so der Inhalt einer Presseerklärung.  (spa)

 

 

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