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Spannende Einblicke: Etwa 1.000 Kinder beim Kindermedizintag im Speyerer Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus
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SPEYER | Uebersicht Speyer
Montag, den 22. Mai 2017 um 16:33 Uhr

Knochenbrüche, Bauch- und Kopfweh gehörten wieder zu den häufigsten Erkrankungen der Kuscheltiere und Puppen, die beim fünften Speyerer Kindermedizintag am 20. Mai in der Teddy-Klinik verarztet wurden. Etwa die Hälfte der fast 1.000 Kinder, die mit ihren erwachsenen Begleitern ins Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus gekommen waren, um einen Blick hinter die Kulissen zu werfen, ließ seine pelzigen Freunde behandeln. Viele Besucher kamen nicht zum ersten Mal, wie Pflege-Abteilungsleiterin Marina Bürckel berichtet: „Einige bringen sogar die Teddys mit, die sie im Vorjahr bei uns bekommen haben.“ Aber auch Neulinge seien dabei gewesen, in diesem Jahr sogar eine Familie aus Hamburg, die in der Region zu Gast war.

Die kleinen Besucher legten auch selbst Hand an: Ausgestattet mit Kittel, Mundschutz und OP-Haube konnten sie mit modernen Operationsmethoden und Endoskopen Gummibärchen aus einem Modell fischen oder herausfinden, wie eine Narkose funktioniert. Die Nachwuchsmediziner nutzten außerdem rege die Möglichkeiten, mithilfe von Ultraschall, EKG oder EEG einen genaueren Blick in Bauch, Herz und Gehirn zu werfen oder bei der Lungenfunktion zu testen, wie viel Puste sie haben.
Im Außenbereich erfreute sich bei strahlendem Sonnenschein ein Rettungswagen des DRK großer Beliebtheit, zahlreiche Kinder ließen sich auf der Trage ins Innere schieben und fanden heraus, wie man das Blaulicht anschaltet. Ebenso interessiert zeigten sie sich, in den Kreißsälen zu erfahren, wie die Babies zur Welt kommen. Einige von ihnen wurden sogar selbst im Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus geboren oder trafen auf Ärztinnen, die sie zur Welt gebracht hatten. Darunter Dr. Barbara Filsinger, die in ihrem Vortrag anschaulich und kindgerecht erklärte, was das Baby in Mamas Bauch macht: Gespannt verfolgte das junge Publikum, was Babys neun Monate lang essen und trinken oder wie lange sie schlafen. In weiteren Vorträgen ging es darum, wie ein Herz funktioniert und wie Knochenbrüche im Krankenhaus behandelt werden.
Die Veranstalter waren zufrieden, dass auch in diesem Jahr viele Kinder die Gelegenheit genutzt haben, auf unterhaltsame Weise etwas über ihren Körper und die Medizin zu erfahren: „So können Kinder auch ihre Scheu vor einem Arztbesuch oder dem Krankenhausaufenthalt ablegen“, betont Chefarzt Dr. Axel Bosk. (spa/Foto: Diak)

Bild 1: Volle Konzentration war nötig, um in der Endoskopie Gummibärchen aus dem Modell zu fischen.
Bild 2: Wie funktioniert eine Narkose und wie atmet der Patient dabei? Kinder konnten auch hier Hand anlegen.

 

 

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