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Diakonissen Speyer-Mannheim und VFBB bieten Migranten neue Chancen
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SPEYER | Uebersicht Speyer
Mittwoch, den 07. Juni 2017 um 13:55 Uhr

Zwölf Migranten und Flüchtlinge nehmen an einem neuen Kooperationsprojekt der Diakonissen Speyer-Mannheim und des Vereins zur Förderung der beruflichen Bildung (VFBB) teil, um eine ausbildungsvorbereitende Grundqualifikation im Pflege- oder Hauswirtschaftsbereich zu erhalten. Vier von Ihnen stellten am 6. Juni gemeinsam mit Vertretern der Kooperationspartner die Maßnahme vor.

 

Er sehe das Projekt als große Chance für alle Beteiligten, sagte Michael Wendelken, Personalentwickler im Bereich Gesundheit und Soziales bei den Diakonissen Speyer-Mannheim: „Für die Teilnehmenden besteht die Chance der gesellschaftlichen Integration durch Teilhabe am Arbeitsmarkt, für uns die Möglichkeit, Fachkräfte für die Zukunft zu gewinnen“, so Wendelken. Mit dem Angebot würden die Diakonissen Speyer-Mannheim ihrem Auftrag gerecht, soziale Verantwortung zu übernehmen, betonte Diakonissen-Vorsteher Pfarrer Dr. Günter Geisthardt. Sein Unternehmen bietet den Teilnehmenden verschiedener Nationalitäten bis Dezember die Möglichkeit, in Einrichtungen der Kranken- und Altenpflege den Pflege- und Hauswirtschaftsalltag kennenzulernen. Ergänzt wird der praktische Teil durch theoretischen und berufsbezogenen Sprachunterricht bei der VFBB. „Häufig sind Menschen qualifiziert und motiviert, verfügen aber nicht über das notwendige Fachvokabular“, sagte Doris Eberle, VFBB-Geschäftsführerin.
Die Teilnehmenden aus Syrien, Afghanistan und Spanien verfügen über unterschiedliche Voraussetzungen: So freut sich etwa die Spanierin Nuria Santamaria, ihre in der Familie gesammelten Pflegeerfahrungen im Seniorenzentrum Haus am Germansberg professionell anwenden zu können, während beispielsweise Diana Bayat aus Afghanistan bereits über Berufserfahrungen als Hebamme in ihrem Heimatland verfügt und in den nächsten Monaten die Praxis auf der Geburtshilfestation des Diakonissen-Stiftungs-Krankenhauses kennenlernt. Ziel ist, dass die Teilnehmenden nach der Qualifizierungsmaßnahme geeignet sind, eine einjährige Ausbildung als Pflegehelfer zu absolvieren. „Wenn alles gut geht und alle Voraussetzungen erfüllt sind, können sich daran weitere Fortbildungen oder zum Beispiel eine dreijährige Ausbildung im Bereich der Kranken- oder Altenpflege anschließen“, betonte Michael Wendelken.
Voraussetzung für die Qualifizierung ist ein Mindestalter von 21 Jahren, die Teilnehmenden müssen einen Hauptschulabschluss oder zehn Jahre Schulbesuch im Heimatland vorweisen und einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters. „Durch die AZAV-Zertifizierung unseres Projektes erstatten Arbeitsagentur und Jobcenter die Kosten der Qualifikation und einen Teil der Lebenshaltungskosten“, erläuterte Eberle. Die Maßnahme stehe auch deutschen Bewerbern offen.
Bild: Pfarrer Dr. Günter Geisthardt, Doris Eberle, Michael Wendelken, und Praxisanleiterin Birgit Müller (hinten von links) mit einigen der Teilnehmenden: Mustafa Esleem (Syrien), Haj Setaifi (Syrien), Nuria Santamaria (Spanien), Diana Bayat (Afghanistan) (vorn von links).

 

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