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"Haus der kleinen Forscher": Speyer bringt Nachhaltigkeit in Kitas, Horte und Grundschulen
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SPEYER | Uebersicht Speyer
Dienstag, den 24. Oktober 2017 um 13:53 Uhr
Wo kommt mein Apfel her? Wer hat ihn unter welchen Bedingungen geerntet? Können sich eigentlich alle Menschen einen Apfel leisten? Bildung für nachhaltige Entwicklung ist ein Bildungskonzept, das Mädchen und Jungen darin stärken will, unsere komplexe Welt mit ihren begrenzten Ressourcen zu erforschen, zu verstehen und aktiv zu gestalten. Kinder erkennen: "Mein Handeln hat Konsequenzen. Ich kann etwas tun, um die Welt ein Stück zu verbessern."

Am 23. Oktober 2017 eröffnet die Speyerer Umweltdezernentin Stefanie Seiler in der Jugendherberge Speyer eine Fortbildung für pädagogische Fach- und Lehrkräfte aus dem Kita-, Hort- und Grundschulbereich zum Thema Nachhaltigkeit. Dieses neue Fortbildungsangebot wird in Speyer erstmals vom 23. bis 25. Oktober angeboten. Die Stiftung "Haus der kleinen Forscher" erweitert damit ihr Angebot an Fortbildungen und Materialien um Bildung für nachhaltige Entwicklung. Lokaler Fortbildungsanbieter der bundesweiten Bildungsinitiative ist das Karlsruher Institut für Technologie.
"Wir wollen gemeinsam mit Kindern und ihren Familien Nachhaltigkeit in unserer Stadt gestalten", freut sich Stefanie Seiler über das neue Fortbildungsangebot, das ein weiterer Baustein zur Umsetzung der lokalen Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 ist. In den letzten Jahren wurden mit Speyerer Kitas und Grundschulen bereits verschiedene Projekte zum Thema Nachhaltigkeit wie ein Wettbewerb für die Gestaltung von Stofftaschen oder die Kindermeilen-Aktion durchgeführt.

Warum ist Bildung für nachhaltige Entwicklung wichtig?

Unser Alltag und unsere Umwelt verändern sich immer schneller und werden immer komplexer. Die Ressourcen unserer Erde sind begrenzt. Daher ist es wichtig, dass alle Menschen verantwortungsvoll mit ihnen umgehen. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, brauchen Kinder die Fähigkeit, vernetzt zu denken: Wie hängen Dinge zusammen? Welche Folgen hat das, was ich tue?
Das Themenfeld ist vielfältig. Kinder können beispielsweise erforschen, welche Vielfalt an Pflanzen und Tieren sie umgibt und wie sie sie erhalten können, aus welchen Materialien ihr Spielzeug besteht, wie es hergestellt wurde oder wie Menschen in anderen Erdteilen ihr Brot backen.

Erstmals Fortbildungen für Kita-Leitungen

Zum ersten Mal bietet die Stiftung auch Fortbildungen für Kita-Leitungen an, um sie dabei zu unterstützen, ihre Einrichtung als Ganzes nachhaltig zu gestalten – vom inhaltlichen Angebot über das regionale Essen bis hin zum Ressourcenverbrauch. Dabei greift sie auf die Erfahrungen und das breite Unterstützernetz der "UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung" zurück.

Weiterführende Informationen unter www.haus-der-kleinen-forscher.de/nachhaltigkeit

Über die Stiftung "Haus der kleinen Forscher"
Die gemeinnützige Stiftung "Haus der kleinen Forscher" engagiert sich seit 2006 für eine bessere Bildung von Mädchen und Jungen im Kita- und Grundschulalter in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Seit 2016 entwickelt die Initiative darüber hinaus ein Angebot zur Bildung für nachhaltige Entwicklung.
Partner der Stiftung sind die Helmholtz-Gemeinschaft, die Siemens Stiftung, die Dietmar Hopp Stiftung und die Deutsche Telekom Stiftung. Gefördert wird das "Haus der kleinen Forscher" vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

 

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