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"Im Garten des Lebens": tiefgründige Gedichte-Lesung mit "Poesiegräberin" Magdalena Mattich
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SPEYER | Uebersicht Speyer
Freitag, den 08. Dezember 2017 um 07:23 Uhr
Von Susanna Hedrich
"Im Garten des Lebens" gedeiht die prächtigste Flora der Literatur, die von dem Blütenduft der Poesie durchflutet wird. Dieses Thema inspirierte die Speyerer Literaturgruppe "Die Textträumer", eine Lesung in der Stadtbibliothek Speyer, in der Villa Ecarius im November zum Besten zu geben. Aufmerksam lauschte die Zuhörerschaft den Darbietungen der Autorinnen und den musikalischen Einlagen, die von Fernando Knüttel am Piano fingerfertig zelebriert wurden.  Katharina, Magdalena Mattich, langjährige und erfahrene "Poesiegräberin", förderte tiefgründige Gedichte ans Tageslicht, die ihr ganzes Leben prägten. Mit Gedankenspielen brachte sie die Zuhörer zum Nachdenken und ließ sie in höhere Dimensionen entfliehen.

Karin Firlus, selbst Autorin von Romanen, hinterfragte in einer Geschichte die Wahl einer jungen Frau zwischen dem Werdegang ihrer Karriere oder der Entscheidung, eine Familie zu gründen. Als zweites Highlight beschrieb sie die Reise eines Paares nach Paris, welche Erinnerungen an eine verliebte Zeit als junges Ehepaar aufleben ließ, doch irgendwann blieb ihre Liebe auf der Strecke. 
Witzig und spritzig ließ Maria Knüttel die Zuhörer an dem Familienglück teilhaben, dass sie sich endlich ein neues Auto leisten konnten, wenn auch nur einen "Baby-Elefanten". "Klein aber Oho", fährt er allen davon, ist allzeit für jede Fahrt bereit. Einige poetische "Leckerbissen" folgten.
Mit Sinnlichkeit und viel Phantasie entschwebte Ulrike Görgen in die Poesiewelt, welche jeden Einzelnen im Geiste sein eigenes Bild malen ließ. Eine alte, liebgewonnene Zeder, die auf einmal nicht mehr da ist, versetzte die Protagonistin einer Geschichte in einen Zwiespalt und Traurigkeit. 
Susanna Hedrich führte den Anwesenden humorvoll den Alltag von Senioren vor Augen. "Mein oder dein Rollator", kann zu einem Streitpunkt unter den Besitzern eskalieren. An "Halloween" sind nicht nur Geister und Gespenster unterwegs, sondern auch eine Seniorin hegte ein paar lustige Streiche aus und überraschte das Personal im Altenheim.
Zum Abschluss lasen  die Autorinnen Heikus, welche in drei Zeilen viel aussagen.  
Die Resonanz des Publikums war positiv, es fühlte sich bildhaft und abwechslungsreich unterhalten. (Foto: sh)

 

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