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Spiele zwischen dem FV Dudenhofen und dem TuS Mechtersheim haben immer ihren besonderen Reiz, sind der Verbandsligist und der Oberligist doch mit Abstand die beiden besten Mannschaften im Raum Speyer. Auch am Samstagnachmittag lag beim Testspiel der beiden Teams in Maikammer eine gewisse Spannung in der Luft, die auch die etwa 100 Zuschauer spürten. Vor allem Dudenhofen ging personell gehandicapt an den Start, fehlten doch solche Leistungsträger wie Igor Keller, Timo Enzenhofer oder Christoph Mehrl. Auch Mannschaftkapitän Kevin Fischer war nach mehreren verletzungsbedingten Pausen noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte und Firas Zein gesundheitlich angeschlagen.
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Dagegen war der jüngere Bruder des Dudenhofener Stürmers in Reihen des TuS, Rami Zein, der mit Abstand beste Akteur auf dem Platz war.
Aber der Reihe nach. Von Beginn an bemühte sich der Oberligist, das Spiel zu machen. Es zeigte sich aber einmal mehr, dass Mechtersheim nicht unbedingt eine Mannschaft ist, die ein Match bestimmen kann. Der FVD arbeitet in der ersten halben Stunde in der Abwehr konzentriert und ließ keine zwingenden Tormöglichkeiten des Gegners zu. Im Gegenteil, die Gelb-Schwarzen waren mit ihren Kontern gefährlicher und es war keine allzu große Überraschung, dass sie durch Kaan Alkaya nach einer Viertelstunde in Führung gingen. Es war Rückkehrer Kevin Sigl, der in der 36- Minute etwas überraschend den Ausgleich schaffte. Die Dudenhofener verloren in der Vorwärtsbewegung den Ball im Mittelfeld, schalteten nicht schnell genug um und Sigl, von halblinks frei vor dem FVD-Keeper Florian Karlein, nahm sich Zeit, legte das Leder von linken auf den rechten Fuß und zirkelte ihn ins lange Eck. Nur zwei Minuten später war die Dudenhofener Abwehr wieder nicht auf dem Posten und Rami Zein brachte die Blauen 2:1 in Front. Mit diesem Spielstand ging es in die Pause.
Nach Wiederanpfiff versuchte die Mannschaft von Trainer Christian Schultz, die Initiative zu übernehmen, bekamen aber schnell einen weiteren Dämpfer in Form eines Gegentores, es war der zweite Treffer von Sigl. Auch hier wurde offensichtlich, dass Dudenhofen im Mittelfeld und in der Abwehr an diesem Tag noch einige Defizite hatte. Zwar stellte Schultz um, brachte Fabian Braun, aber so richtig griffen diese Maßnahmen nicht. Die beste Möglichkeit, das Spiel noch einmal spannend zu machen, hatte Kevin Fischer, als er am TuS-Torwart Emilio Fioranelli den Ball Richtung Tor kickte, die Kugel aber knapp am leeren Gehäuse vorbei kullerte.
Die Partie verflachte nun zunehmend, der unangenehme Wind machte das ganze für Spieler und Zuschauer zu einer Zumutung.
Neben dem herausragenden Rami Zein setzte auch sein Mannschaftskollege Eric Biedenbach nicht nur spielerische Akzente sondern bereitete auch das 4:1 durch Milot Berisha vor. Wiederum war die Dudenhofener Abwehr dabei hilfreich.
Fazit: Sowohl der TuS-Coach Ralf Gimmy als auch Christian Schultz haben noch einige Arbeit, ihre Mannschaften für die bevorstehenden Herausforderungen fit zu machen. (ks/Fotos: ks)
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