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Fußball-Oberliga: Starker FV Dudenhofen verpasst ersten Saisonsieg - Herta Wiesbach gelingt Ausgleich in der 93. Minute
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SPORT | Uebersicht Sport
Samstag, den 12. August 2017 um 23:48 Uhr
Christian Schultz, Trainer des Neu-Oberligisten FV Dudenhofen, rang noch zu Beginn der Pressekonferenz nach dem zweiten Heimspiel gegen den FC Herta Wiesbach sichtlich um seine Fassung: "Ich finde kaum Worte." Was war passiert? Bis zehn Minuten vor Spielende hatte seine Mannschaft noch 2:0 geführt. Dann verursachte der bis dahin gute Daniel Roller Strafstoß, der zum Anschlusstreffer der Gäste aus dem Saarland führte. Die warfen alles nach vorne und wurden dafür belohnt, denn in der 93. Minute gelang Patrick Ackermann nach einem Eckball der glückliche Ausgleich. nachdem wir in Trier vor einer Woche bereits in der Nachspielzeit einen Punkt liegen ließen waren es heute zwei", zog Schultz die Parallele zum Geschehen vor Wochenfrist.

Wiesbach, das die letzte Saison auf dem dritten Oberliga-Tabellenplatz beendete, begann druckvoll. Nach zehn Minuten rettete FVD-Keeper Marcel Johann seine Farben, die in knallgeb-schwarzen Trikots an Wespen erinnern, mit einer Fußabwehr vorm frühen Rückstand. Der anschließende Eckball ging knapp über das Tor.
Es dauerte mehr als 20 Minuten, bis die Platzherren besser ins Spiel kamen. Es war deren Torjäger Julian Scharfenberger, der in der 24. Minute einen ersten Warnschuss aufs Wiesbacher Tor abfeuerte. Bis zur Halbzeitpause hielten sich dann beide Teams gegenseitig in Schach.
Nach Wiederanpfiff stürmte die Herta wie zu Spielbeginn wieder Richtung Johanns Kasten. Die Dudenhofener schienen nun wacher zu sein, denn sie beantworteten die Attacke mit einem Gegenangriff. Nach einem Freistoß aus 35 Metern gelang Abwehrspieler Suleiman Rostamzada das Führungstor. Der Ball setzte dabei vor Herta-Torwart Julian Wamsbach auf und sprang über ihn ins Netz.
In der Folge entwickelte sich vor etwa 250 Zuschauern ein packendes, gutes Oberligaspiel mit vielen Torraumszenen und Einschussmöglichkeiten fast im Minutentakt. So knallte ein Scharfenberger-Schuss an die Querlatte, der abgeprallte Ball wurde von der Gästeabwehr zum Eckball ins Aus geschlagen. Fast alle Standardsituationen sorgten für Torgefahr, so auch der Eckball.
Mit dem 2:0 (53.) durch einen Kopfball von Neuzugang Maurice Hafner nach einem von Tolga Barin ausgeführten Freistoß schienen die Vorderpfälzer auf einem guten Weg, ihren ersten Sieg in der Oberliga einzufahren. Aber bereits zwei Minuten später musste Johann eine weitere Rettungstat vollbringen und in der 66. Minute war es wieder der FVD-Keeper, der mit einem langen Arm einen Wiesbacher Schuss entschärfte. "Meine Mannschaft hat nach dem Rückstand gute Moral bewiesen", kommentierte Herta-Trainer Michael Petry nach dem Spiel.
Die Gäste warfen alles nach vorne, ließen der Schultz-Elf Raum zum Kontern. "Wir haben die vielen Konterchancen nicht genutzt", so deren Coach zutreffend. Vor allem nach dem Wiesbacher Anschlusstreffer durch den von Hendrik Schmidt souverän verwandelten Elfer bliesen die in Schwarz spielenden Gäste zum Totalangriff. Zu allem Verdruss verletzte sich Roler bei dem zum Strafstoß führenden Foul und wurde durch den Langzeitverletzten Andreas Lange ausgewechselt.
"Wir wussten, dass es in der Oberliga schwer für uns wird, aber wir lernen dazu", so Christian Schultz, der seinen Mannschaft großes Lob zollte.
Dass die "Trauben" sprich die Punkte in der kommenden Woche beim Meisterschaftsfavoriten FC Homburg hoch hängen, ist Schultz klar. Die Saar-Pfälzer dürften mit breiter Brust aufspielen, werden sie doch mit drei Siegen in drei Spielen ihrer Favoritenrolle bisher gerecht. (ks/Fotos: ks)

 

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