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Hass und Vergeltungswünsche nicht zulassen: Kirchenpräsident Schad nimmt Stellung zur tödlichen Messerattacke in Kandel
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GESELLSCHAFT UND KIRCHE | AUS DEN KIRCHEN
Montag, den 01. Januar 2018 um 16:32 Uhr
Betroffen über das Ausmaß an Gewalt durch Kriege, Terror und Einzeltaten hat sich Kirchenpräsident Christian Schad im Gottesdienst am Altjahresabend gezeigt. Unschuldige, Zivilisten und Wehrlose seien durch Raketen, Giftgas und Attentate im zu Ende gehenden Jahr ums Leben gekommen. Die tödliche Messerattacke auf eine 15-Jährige in Kandel habe gezeigt, dass sich Gewalt auch ganz in unserer Nähe ereigne. „Die abscheuliche Tat, sie muss bestraft werden“, erklärte Schad in der Apostelkirche Ludwigshafen. Zugleich wies der Kirchenpräsident darauf hin, dass „wir vor der Tat eines einzelnen afghanischen Flüchtlings stehen, nicht vor einer Gruppe von Menschen, die - wie er - Afghanen oder Flüchtlinge sind“.

Im Anblick solch schrecklicher Ereignisse brächen Sorgen, Fragen und Ängste auf, sagte der Kirchenpräsident. Es falle schwer, sie mit dem Glauben zusammen zu bringen. „Wir vermögen Jesus Christus und seine Beständigkeit nicht da zu sehen, wo unsägliches Leid herrscht“, so Schad. Doch Christus herrsche nicht, indem er die Strippen der Geschichte ziehe, sondern indem er der Bruder der Menschen werde. „Er ist bei denen, die Gewalt leiden. Sein Geist ist ein Geist der Anteilnahme und der Demut“, erläuterte der Kirchenpräsident.
Angesichts vieler ungelöster Fragen und dem Gefühl der Ohnmacht suchten Trauernde Halt und Trost. Die biblische Zusage, dass „Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit“ sei, zeige jedoch die gleichbleibende, liebevolle Zuwendung Gottes zu den Menschen. „Dort wo Menschen sich gegenseitig trösten, lassen wir nicht zu, dass Taten wie die in Kandel Hass und Vergeltungswünsche in unsere Herzen säen“, sagte der Kirchenpräsident. In dieser Situation ganze Menschengruppen oder Flüchtlinge pauschal zu verdächtigen, helfe weder den Betroffenen, führe aber auch sonst in die Irre. „Lassen wir uns nicht zur Unmenschlichkeit verführen“, so Schad.
Jesu Geist wolle verblendete Herzen reinigen, verändern, zur Buße und zur Umkehr bewegen. „Er, von dessen Krippe wir herkommen und auf dessen Kreuz wir zugehen, ist die Liebe in Person. Kein Augenblick ohne seinen liebevollen Blick, selbst in der tiefsten Tiefe, das ist unser Trost“, sagte der Kirchenpräsident. Den Gottesdienst am Altjahresabend 2017 gestalteten der stellvertretende Dekan des Kirchenbezirks und Apostelkirchenpfarrer Stefan Bauer und Presbyterin Ute Schill-Schneider liturgisch mit. An der Orgel spielte Thomas Göttel.
 

 

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