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"Klimaschutz muss schneller vorangehen" - Arbeitsstelle Frieden und Umwelt der Evangelischen Kirche kritisiert Sondierungsergebnis
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GESELLSCHAFT UND KIRCHE | AUS DEN KIRCHEN
Donnerstag, den 18. Januar 2018 um 18:39 Uhr
"Das Ergebnis der Sondierungsverhandlungen, das Klimaschutzziel von 40% CO2-Einsparung bis 2020 zu verschieben, muss bei den nun folgenden Koalitionsverhandlungen revidiert werden." Dafür setzt sich die Arbeitsstelle Frieden und Umwelt der Evangelischen Kirche der Pfalz ein. Für das Abschwächen des Klimawandels sei entscheidend, dass die Emissionen in den kommenden Jahren drastisch zurückgefahren werden. Klimaschutz muss schneller gehen, nicht langsamer. Wenn die zukünftige Bundesregierung schon bei dem mittelfristig machbaren Ziel kapituliert, welche Strategien entwickelt sie für das ungleich schwierigere Ziel der Klimaneutralität bis 2050?

Klimaforscher*innen verdeutlichen immer erdrückender, dass die Zivilisation auf Selbstmordkurs fährt. Es ist leider nicht übertrieben, dass die bewohnbare Erde, die Schöpfung, innerhalb weniger Jahrhunderte durch die Verbrennung von Erdgas, Erdöl und Kohle in weiten Teilen unbewohnbar werden könnte. Es ist die Aufgabe der politischen Entscheider*innen, das Steuer heute umzudrehen.  Um das rechtsverbindliche 1,5°-Ziel des Pariser Klimaschutzabkommens noch erreichen zu können, müssen schnell wirksame Strategien umgesetzt werden, wie z.B. der Ausstieg aus der Braunkohleverstromung.
Für eine Hinwendung zur Zukunftsfähigkeit braucht es Visionen von unseren politischen Vertreterinnen und Vertretern. Es wäre tragisch, wenn wegen ängstlichem Pragmatismus Küstenstädte untergehen, Milliarden Menschen die Lebensgrundlage entzogen wird und Tausende von einzigartigen Tier- und Pflanzenarten aussterben. Wir erhoffen uns von Entscheidungsträgern Mut für positive Zukunftsbilder und im Koalitionsvertrag konkret wirksame Entscheidungen für den Klimaschutz. 
Die Evangelische Kirche der Pfalz hält an ihrem Ziel fest, bis 2020 im Vergleich zu 2005 den Ausstoß von Treibhausgasen um 40 Prozent zu verringern. Wenn alle gesellschaftlichen Akteure an einem Strang ziehen, ist es möglich, das Klimaschutzziel zu erreichen.

 

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