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"ZIRP um 8": Digitalisierung ändert nichts am Wert der Arbeit
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REGIONAL | AUS DEN LÄNDERN
Mittwoch, den 30. Januar 2019 um 16:00 Uhr
Die Digitalisierung verändert die Einstellung zur Bedeutung der Arbeit. Zunehmende Technisierung trifft auf neue Anforderungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an ihren Arbeitsplatz. Im technologischen Wandel müssen die Vorstellungen vom Wert menschlicher Arbeit diskutiert werden, um Arbeitgeberattraktivität und Erwartungen der Beschäftigten zu vereinen. Das Format "ZIRP um 8" der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP) bot hierzu im Konferenzzentrum der BASF SE Gelegenheit. Michael Heinz, Mitglied des Vorstands der BASF SE und Vorsitzender der ZIRP, Prof. Dr. Peter Mudra, Präsident der Hochschule Ludwigshafen, und Peter Schubert, Geschäftsführer der Softwarekontor GmbH, stellten dazu praktische Beispiele vor.

"Unsere Mitarbeiter sind der entscheidende Faktor für den Erfolg unseres Unternehmens – heute und in Zukunft. Die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ist daher wichtig. Der technische Wandel in der Arbeitswelt bringt dabei große Chancen, aber auch einige Risiken mit sich", betonte der Vorsitzende der ZIRP, Michael Heinz. Daher hat die BASF SE 2013 ein Mitarbeiterzentrum für Work-Life-Management eröffnet - das sogenannte "LuMit". Das Zentrum bietet unter anderem eine Kindertagesstätte und ein Fitness- und Gesundheits-Studio. "Auch das mobile Arbeiten ermöglicht neue Freiräume für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Bisher nutzen etwa ein Drittel der Belegschaft gelegentlich das Angebot. Diese Entwicklung wollen wir weiter forcieren und professionalisieren", erklärte Heinz. Dazu habe die BASF SE acht Pilotprojekte in Kooperation mit dem Fraunhofer Institut IAO gestartet, die bei der mobilen Arbeit begleiten und unterstützen sollen.
Dass auch ein vergleichsweise kleines Unternehmen ein attraktiver Arbeitgeber sein kann, machte Peter Schubert, Geschäftsführer der Softwarekontor GmbH, deutlich. Das Unternehmen wurde für seine soziale Nachhaltigkeit zum ZIRP-Zukunftsunternehmen 2018 ausgezeichnet "Wir leben soziale Nachhaltigkeit in allen Facetten und arbeiten dazu eng mit verschiedenen Hochschulen zusammen. Wenn wir beispielsweise unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine berufsbegleitende Weiter- oder Fortbildung ermöglichen, erzeugt das eine enorme Bindekraft an unser Unternehmen. Sie fühlen sich wertgeschätzt und die Firma zeichnet sich durch ein stetig steigendes Wissen aus." Somit könne sich auch ein kleines IT-Unternehmen im hart umkämpften Arbeitsmarkt etablieren.
Peter Mudra, Professor für Personalmanagement, begrüßte die Bemühungen der zwei rheinland-pfälzischen Unternehmen. "Die Erwartungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich im Laufe der Zeit erhöht. Auch im Bereich des Gesundheitsmanagements wünscht sich die Belegschaft mittlerweile mehr.  Sportangebote, aktive Pausen, Seminare zur Stressprävention – dies kann die Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhöhen und präventiv wirken", verdeutlichte Mudra. Für ihn stehe jedoch im Zeitalter der Digitalisierung der Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit und damit die stetige Qualifizierung im Vordergrund. "Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen mit den neuen Technologien vertraut gemacht werden. Noch wichtiger: Ihnen muss klargemacht werden, dass ihre Arbeit für das Unternehmen unersetzlich ist."
Die Veranstaltungsreihe "ZIRP um 8" widmet sich im Rahmen des Projektes ‚Arbeit 4.0‘ den verschiedenen Aspekten des sich verändernden Arbeitsmarktes. Expertinnen und Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft geben Einblick in ihre Erfahrungen und Erkenntnisse. Die Landespolitik erläutert, wie sie für die Arbeit der Zukunft gute Voraussetzungen schafft.
Weitere Informationen finden Sie auf www.zirp.de
 

 

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