Anzeige

BECHER UND DIE GEGENWART

VIDEOS

URLAUB UND FREIZEIT

MENSCHEN

LESERBRIEFE

JUGENDMAGAZIN

MEIST GELESENE ARTIKEL

NATUR UND UMWELT

WIRTSCHAFT UND ARBEIT

MODE UND LIFESTILE

SOCIAL-BOOKMARKING

Hinzufügen zu: Facebook Hinzufügen zu: Mr. Wong Hinzufügen zu: Webnews Hinzufügen zu: Windows Live Hinzufügen zu: Favoriten.de Hinzufügen zu: Linksilo Hinzufügen zu: Readster Hinzufügen zu: Linkarena Hinzufügen zu: Del.icoi.us Information

AKTUELLE MELDUNGEN

30 Jahre lang war Elke Jäckle im Aufsichtsrat der Gemeinnützigen Baugenossenschaft Speyer(GBS), davon 15 Jahre Vorsitzen...
Für 107 Schülerinnen und Schüler der Diakonissen Fachschule für Sozialwesen gab es in dieser Woche Grund zu feiern: Sie ...
Zum mittlerweile zehnten Mal veranstaltete die Mannheimer Bläserphilharmonie den Wettbewerb »Aufwind«. Neun ...
Angelsport- und Fischzuchtverein Speyer hegt und pflegt Tiere - Neuer Pächter für "Anglerstubb" gesucht
Drucken
SPEYER | Aus Speyerer Vereinen
Dienstag, den 28. März 2017 um 11:09 Uhr
Die Angler des Angelsport- und Fischzuchtvereins Speyer befürchten, dass sie bald nicht mehr in den ihnen zugewiesenen Seen angeln dürfen. Der Pachtvertrag des Sportfischerverbandes Pfalz für die Binnenseen läuft Ende 2017 aus. Davon sind auch die Seen im Bereich von Stromkilometer 385 bis 411 betroffen. Die SGD Süd will die Verpachtung der Binnenseen über eine öffentliche Ausschreibung regeln. Sie hat ein entsprechendes Verpachtungskonzept angekündigt.

Wolfgang Seiler, Vorsitzender des Angelsport- und Fischzuchtvereins Speyer, sagte auf der Jahreshauptversammlung des Vereins im Naturfreundehaus, auch die Speyerer Angler seien Naturschützer und der Angelsportverein ein anerkannter Naturschutzververein. Die Naturschutzverbände sollten an einem Strang ziehen und sich nicht gegenseitig beschuldigen. "Auch die Angler betreiben die Hege und Pflege von Tieren." Sie füllen die Seen mit Fischen. Der Fischbesatz des Anglervereins betrug 2016 30.000 Kleinzander (bis 6 cm), 4.000 zweijährige Zander (bis 25 cm) und 150 KIlogramm Besatzaal (ein Fisch a 10 Gramm). Seiler erinnerte daran, dass es über 50.000 Angler in Rheinland-Pfalz gebe.  
Er kündigte an, die vielen nicht mehr genutzten und verrottenden Kähne aus den Uferbereichen der Binsfeldseen abtransportieren zu lassen, falls sich die Besitzer nicht um sie kümmerten. Er rief die Mitglieder auch dazu auf, sich mehr für den Verein zu engagieren. Auch neue Mitglieder sind dazu aufgerufen mitzuhelfen, beispielsweise bei der Pflege der Anlage. Für sie gibt es eine zweijährige Probezeit. Erzürnt reagierte er auf die Nachricht, dass zwei Mitglieder im Binsfeld angelten, obwohl zum gleichen Zeitpunkt die Jahreshauptversammlung stattfinde. Die Familie Mohr hat es nicht geschafft, die "Anglerstubb" erfolgreich zu führen. Sie sind drei bis vier Monatsmieten in Verzug. Deswegen habe man sich entschlossen, den Pachtvertrag mit dem ehemaligen Betreiber zu kündigen. Die Küche ist vollständig, gut ausgestattet und die Anglerstubb sauber. Nun ist man auf der Suche nach einem neuen Pächter. Auch die Wohnung im Gebäude soll ab Juli 2017 neu vermietet werden. "Wir müssen vermieten, weil ein Haus vom Nichtbewohnen kaputt geht", sagt Seiler. Im Keller befindet sich die Geschäftsstelle des Angelsportvereins.
Der Verein ernannte Franz Handermann und Artur Ranzenberger zu Ehrenmitgliedern. Geehrt wurden für 60-jährige Mitgliedschaft Helmut Schön und für 40-jährige Mitgliedschaft Torsten Basler, Rainer Gerbes, Gerhard Grimm, Hans Kohlroß, Harald Köhler, Hubert Schiweck, Klaus Schwind, Oliver Ulses und Stefan Westermann. 25 Jahre dabei ist Gerhard Arbogast, Uwe Hase, Kurt Weidner, Roland Preibisch und Volker Rabanus. Bei den Wahlen wurde der Vorstand bestätigt. Er besteht aus Wolfgang Seiler (Erster Vorsitzender), Klaus Schopp (Zweiter Vorsitzender), Volker Fuchs (Kassier), Anja Rausch (Schriftführerin) und Peter Jann (Jugendwart). Beisitzer sind Martin Dres, Helmut Vögeli, Ulli Becker, Franz Handermann, Burkhart Weiler, Detlev Dirsch und Bernd Butz. Revisoren sind Karl-Heinz Beck und Ralf Pfeiffer.
Der Angelsport- und Fischzuchtverein Speyer ist der größte Angelverein in Speyer. Seine Angler fischen im Vorder-, Speyerlach-, Binsfeld-, Kuhunter-, Gänsedreck- und im Silbersee sowie im Kiesgraben. Die Angler teilen sich ihr Revier zum Teil mit Wassersportlern wie Seglern, Tauchern und dem DLRG. Nicht immer gibt es ein einträgliches Nebeneinander der verschiedenen Nutzer. Paddler stören die Angler ebenso wie Wildtaucher. (chs/Foto:chs) 
                   
 

 

Kommentare können erst nach einer Anmeldung auf unserer Seite abgegeben werden.
Neue Einträge werden erst nach Freischaltung sichtbar.

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Ich akzeptiere Cookies von dieser Seite.