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AfD diskriminiert Menschen mit Behinderung - "Lebenshilfe und AfD sind unvereinbar"
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SPEYER | Aus Speyerer Vereinen
Donnerstag, den 26. April 2018 um 06:28 Uhr
In einer "Kleinen Anfrage" zu schwerbehinderten Menschen in Deutschland, stellt die AfD unter anderem die Frage: "Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Zahl der Behinderten seit 2012 entwickelt, insbesondere die durch Heirat innerhalb der Familie entstandenen?". Außerdem will die AfD wissen, wie viele Fälle davon einen Migrationshintergrund hätten.  Hierzu erklärt der Bundesvorstand der Lebenshilfe:

"Es liegt auf der Hand, dass die AfD mit solchen Anfragen provozieren und mediale Aufmerksamkeit erzielen will. Damit bereitet sie den Boden für Ausgrenzung und gefährdet gesellschaftliche Solidarität. Menschen mit Behinderung und Menschen mit Migrationshintergrund werden diskriminiert. Das Heranziehen von Inzest als vermeintliche Hauptursache von Behinderungen in Deutschland sowie die damit verbundene Mutmaßung, dass es sich bei einer Vielzahl der behinderten Personen um Menschen mit Migrationshintergrund handeln könnte, ist völlig abwegig und inakzeptabel.
Die steigende Zahl von Menschen mit Behinderung in Deutschland ist darauf zurückzuführen, dass die Lebenserwartung stetig zunimmt und die Menschen im Alter verstärkt von Behinderungen betroffen sind. Die Zahl der angeborenen Behinderungen nimmt dagegen ab. Das geht auch aus der Antwort des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales auf die AfD-Anfrage hervor.
Die Anfrage weckt Erinnerungen an die dunkelste Zeit in unserer Geschichte. Auch im Nationalsozialismus wurde zuerst von "Vermeidung von Behinderung" und "lebensunwertem Leben" gesprochen. Das führte letztlich dazu, dass etwa 300.000 kranke und behinderte Menschen ermordet wurden.
Es wird deutlich, dass die AfD alle Menschen, die nicht in ihr Weltbild passen, ausgrenzen will. Die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung, für die sich die Lebenshilfe einsetzt, lehnt die AfD ab."
Die Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt bekennt sich mit Nachdruck zu den Beschlüssen der Bundesvereinigung Lebenshilfe und des Landesverbandes der Lebenshilfe Rheinland-Pfalz: "Lebenshilfe und AfD sind unvereinbar." (spa)

 

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