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Fluglärm: Stadtteilverein Speyer Süd will Einschränkung von Tragschraubern
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SPEYER | Aus Speyerer Vereinen
Freitag, den 25. Januar 2019 um 15:19 Uhr

"Den Stadtteilverein Speyer Süd erreichen zunehmend Beschwerden von Bürgern des Neulands und des Stadtteils Vogelgesang über Fluglärm ausgehend von sogenannten Tragschraubern, auch Gyrocopter genannt. Die Tragschrauber werden meist zu Freizeitzwecken geflogen, wo sie wegen des niedrigen Anschaffungspreises und der geringen Betriebsmittelkosten beliebt sind", heißt es in einem offenen Brief des Stadtteilvereins an die Stadtverwaltung sowie die Vorsitzenden der Ratsfraktionen. "Die Tragschrauber können als Luftsportgerät zum Verkehr zugelassen werden. Nach dem Geschäftsbericht 2016 des  Deutschen Aero Club hat sich der Bestand von Luftsportgeräten, zu denen auch  Ultraleichtflugzeuge rechnen, von 4.204 im Jahr 2012 auf 4.796 im Jahr 2016 erhöht.

 

Der Verkehrslandplatz Speyer ist als Start und Ziel bei Flugsportgeräte-Piloten beliebt, und so ist anzunehmen, dass die Zahl der Starts und Landungen entsprechend der Bestandserhöhung zugenommen hat. Eine Anfrage beim Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz – Fachgruppe Luftverkehr – (LBM) bestätigte das Vorhandensein von Lärmbeschwerden von Bürgern der Gemeinden Speyer, OberhausenRheinhausen und Altlußheim. Außerdem wies der LBM darauf hin, dass Luftsportgeräte nicht der Landeplatz-Lärmschutz-Verordnung unterliegen.
Der Gemeinderat Altlußheim hat daher in seiner Sitzung vom 7. November 2017 eine Resolution zum Thema Lärmbelastung beschlossen. Mit dieser Resolution wendet sich die Gemeinde an politische Vertreter aller Ebenen mit der Bitte, das geltende, aber veraltete Lärmschutzrecht zu ändern und zu verbessern. Die Landeplatz-Lärmschutz-Verordnung sollte nach Meinung der Gemeinde Altlußheim in folgenden Punkten geändert werden: 2
1. Luftsportgeräte (insbesondere Gyrocopter) müssen unter den Anwendungsbereich der Landeplatz-Lärmschutz-Verordnung fallen. Dabei geht es insbesondere auch um die Erweiterung der Befugnis der zuständigen Behörde, zusätzliche Einschränkungen zum Schutz der Bevölkerung vor Fluglärm auch hinsichtlich solcher Luftfahrzeuge anordnen zu können.  2. Die ruhesensible Zeit muss bereits um 12 Uhr und nicht erst um 13 Uhr beginnen und der Flugverkehr abends 1 Stunde früher als bisher enden.  3. Generell dürfen keine Starts und Landungen von Luftfahrtgeräten ohne Lärmschutz mehr erfolgen.  4. Sonn- und feiertags sind nur Starts und Landungen für Flugzeuge mit erhöhtem Lärmschutz zulässig.  5. An Werktagen einschließlich samstags sind neben Platzrunden auch Rundflüge/Überlandflüge von Luftsportgeräten wie Gyrocopter zu ruhesensiblen Zeiten verboten.  6. Für Luftfahrzeuge, insbesondere für Gyrocopter müssen erheblich niedrigere Lärmwerte festgelegt werden.
Der Stadtteilverein wurde am 17. Januar 2019 von Herrn Uwe Grempels, Bürgermeister der Gemeinde Altlußheim, über den Sachstand informiert. Dabei wurde deutlich, dass der bisher eingeschlagene Weg über die Fachbehörden Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg sowie Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur – Abteilung Luftfahrt – nicht zu einer Verbesserung des Lärmschutzes durch Luftsportgeräte führen wird. Die Gemeinde Altlußheim bittet deshalb darum sich der Resolution anzuschließen und den Weg über die politische Ebene in Land und Bund zu suchen. 
Im Hinblick auf die von Fluglärm durch Luftsportgeräte betroffenen Bürger der Stadt Speyer bittet der Stadtteilverein Speyer Süd den Rat darum, über eine Resolution zu beraten. Falls der Rat einen entsprechenden Beschluss fasst, sollte dieser den Landtagfraktionen und der Landesregierung zugesandt werden, um von der Landesebene aus eine Änderung im Sinne der Resolution bei der Bundesregierung anzuregen."

 

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