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Februar-Forum von inSPEYERed: Rollenbilder und Geschlechterstereotypen - Ein langer Weg bis zur Geschlechtergerechtigkeit
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SPEYER | Aus Speyerer Vereinen
Samstag, den 09. Februar 2019 um 19:33 Uhr
Das Thema ist komplex und allgegenwärtig, das wurde beim inSPEYERed-Forum zu Rollenbildern und Geschlechterstereotypen am Dienstag schnell deutlich. Zwischen den zwanzig, vornehmlich weiblichen Teilnehmer*innen entwickelte sich eine lebhafte Diskussion, wo gesellschaftlich vorgegebene Rollenerwartungen existieren und wie sie sich – oft einschränkend -  auf das eigene Leben und Handeln auswirken. Anhand von Zitaten und Cartoons aus aktuellen Printmedien, Werbespots und Ausschnitten einer Filmdokumentation zeigten die Moderatorinnen Hannah Heller und Sophie Etzkorn, wie sehr überkommen geglaubte Rollenbilder und Klischees noch in den Köpfen sitzen.

Eine Feststellung, die viele auch heute noch im Alltag machen, wie eine Selbsteinschätzung und persönlichen Erfahrungen der Teilnehmer*innen offenbarten. Besonders im Zusammenhang mit Beruf, Elternschaft und Körperbild erzeugen die Rollenerwartungen trotz formaler und juristischer Gleichstellung der Geschlechter Einschränkungen bis hin zu Diskriminierung, zeigte sich. Nicht wenige der Anwesenden waren sogar der Ansicht, dass gegenüber früheren Errungenschaften in Sachen Geschlechtergerechtigkeit wieder Rückschritte zu beobachten sind. Aber es galt auch zu hinterfragen, wie sehr man selbst in Rollenbildern verhaftet ist und dadurch sich oder andere beschneidet oder wertet.
Es gehe nicht darum Rollen oder Machtverhältnisse einfach umzukehren, war man sich einig, sondern Ziel einer Gleichberechtigung aller Geschlechter müsse sein, sich für eine Lebensweise entscheiden zu können, ohne dafür Diskriminierung oder gesellschaftlichem Druck ausgesetzt zu sein.
Bis dahin gibt es noch viel zu tun, wurde deutlich. Aber statt nur den Finger auf die Wunden zu legen, versuchten die Anwesende  konkrete Handlungsmöglichkeiten auszumachen, um die Situation zu verbessern. In diesem Zusammenhang wurde die ein- und ausschließende Macht der Sprache genannt, die Existenz positiver Rollenmodelle und Vorbilder, das Stärken von Resilienz gegenüber äußeren Erwartungen, aber auch die Fähigkeit zur (Selbst-)Reflektion.
Gleichberechtigung ist und bleibt eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sein, aber jeder kann bei sich selbst anfangen.

 

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