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Überreagiert: Lebenshilfe-Mitarbeiter schießt bei Nothilfe im Servicehaus für Kurzzeit- und Verhinderungspflege wohl über Ziel hinaus
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SPEYER | Aus Speyerer Vereinen
Mittwoch, den 20. Februar 2019 um 14:13 Uhr
"Die Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt bedauert außerordentlich, dass es am 8. Februar 2019 in der Wohngruppe in der Paul-Egell-Straße zu einem Vorfall gekommen ist. Ein Mitarbeiter hat einen Bewohner weit härter angefasst, als es dem Umstand nach geboten war." Mit dieser Pressemeldung ging die gemeinnützige Organisation am Dienstag an die Öffentlichkeit. "Wir wollten von vornherein Transparenz herstellen", so Vorsitzender Gerhard Wissmann zu unserer Zeitung. Es sollte gar nicht erst der Verdacht aufkommen, dass es etwas zu verheimlichen gebe. Zu dem Vorfall sei es gekommen, als ein Bewohner eine Mitarbeiterin schlagen wollte und ihr ein Kollege zu Hilfe kam, dabei aber wohl überreagierte.

 Immer wieder sei es im Servicehaus für Kurzzeit- und Verhinderungspflege zu gewalttätigen Übergriffen von Bewohnern gekommen, seien Lebenshilfe- Mitarbeiter verletzt worden, so Wissmann als Erklärung für die überzogene Nothilfe: "Bei den Bewohnern dieser Wohngruppe handelt es sich um Menschen mit besonders herausforderndem Verhalten, in der unsere Mitarbeiter/innen besonderen Gefahren ausgesetzt sind. Beinahe täglich kommt es zu solchen Gefahrensituationen, entsprechend hoch ist die Krankheitsquote und die Fluktuation beim Personal." Regelmäßig komme es bei den pychisch beeinträchtigen Menschem zu nicht vorhersehbaren "Impulsausbrüchen", richte sich spontane Gewalt gegen sich selbst und die Betreuer, so Wissmann. Dadurch seien die Mitarbeiter sehr schnell ausgebrannt.
 Vor allem bei Störungen von außen, sprich bei Neuzugängen, käme es zu impulsivem, agressivem Verhalten von Bewohnern, die eigentlich Kontinuität brauchten. Aus dieser Erkenntnis heraus werde man das Konzept ändern und solche Schützlinge in feste Wohngruppen ohne Fluktuation mit festen Strukturen integrieren.
"Dies alles rechtfertig jeoch keine Gewalt gegen hilfsbedürftige Menschen, weshalb der Mitarbeiter vom Dienst suspendiert und Anzeige erstattet wurde. Nun ist es Sache der Juristen, den Vorfall aufzuklären", so der Lebenshilfe-Vorsitzende abschließend. (ks)

 

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