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Fußball: FC Speyer 09 gewinnt prestigeträchtiges Testspiel gegen den FV Dudenhofen 4:1
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SPORT | Fussball
Sonntag, den 04. Februar 2018 um 10:52 Uhr


 

Von Klaus Stein
Unterschiedlicher hätten die Stimmungslagen nicht sein können wie die der Fans des FC Speyer 09 und des FV Dudenhofen nach dem Testspiel ihrer Mannschaften am Samstagnachmittag im Speyerer Sportpark. Mit sage und schreibe 4:1 hatte der Verbandsligist aus der Domstadt den Oberligisten aus dem Spargeldorf in dieser zumindest prestigeträchtigen Partie abgefertigt. Demnach gab es bei den Dudenhofenern eher versteinerte Mienen während beim FC 09 ein entspanntes Lächeln vorherrschte.

"Das war die Fortsetzung schwacher Leistungen in den vorherigen Testspielen", meinte FVD-Spielleiter Florian Kober, der aber nicht als Entschuldigung gelten ließ, dass Trainer Christian Schultz auf Stammspieler die Daniel Eppel oder Torwart Marcel Johann verzichten musste. Dabei hatten die gelb-schwarzen "Wespen" recht schwungvoll begonnen. Die Gastgeber brauchten eine Viertelstunde, bis sie sich auf das Spiel des FVD eingestellt hatten und es ausgeglichen gestalteten. "Wir haben uns kontinuierlich weiterentwickelt", so der Speyerer Chefcoach Ralf Gimmy, dem ebenfalls nicht der gesamte Kader zur Verfügung stand. Obwohl Ersatztorwart Yannik Sahin seine Sache gut machte, könnte sich der langfristige Ausfall des FC-Stammkeepers Sascha Rausch als Achillesferse des aktuellen Verbandsliga-Dritten erweisen. Rausch wird wegen einer Handverletzung für den Rest der Runde nicht mehr zur Verfügung stehen. "Yannik Sahin hat mein volles Vertrauen und auch das der Mannschaft", stellte Gimmy klar.
Einen insgesamt stabilen Eindruck machte die Defensive des FC mit Maurizio De Vico, Daniel Bundus, Ugo Nobile und einem auf rechts sowohl in Abwehr als auch Angriff herausragen aufspielenden Marc Thau. Der nutzte seine Schnelligkeit zu gefährlichen Vorstößen Richtung Dudenhofener Strafraum, oft im Zusammenspiel mit dem quirligen Rosario Vinciguerra und war schnell wieder zurück, um vor dem eigenen Strafraum nichts anbrennen zu lassen.
Mit zunehmender Spieldauer geriet der Oberligist immer mehr unter Druck und so war es nicht unverdient, dass die Gastgeber in der 42. Minute durch Vinciguerra in Führung gingen. Die Vorarbeit leistete ein vor Spielfreude sprühender Marvin Sprengling, den die Dudenhofener nicht in den Griff bekamen. Auch beim 2:0 nur zwei Minuten später, fast eine Dublette des ersten Tors, gab Sprengling die Vorlage, diesmal für Eric Häussler.
Mit dem 2:0 im Rücken hatten die Speyerer in der zweiten Halbzeit endgültig Oberwasser und agierten selbstbewusst. Die Dudenhofener wirkten verunsichert, ja fast verzagt. Lediglich bei Tolga Barin hatte man den Eindruck, dass er sich gegen die drohende Niederlage stemmen wollte. Bei den anderen hatten die deutlichen Worte von Schultz in der Kabine wohl nicht so gefruchtet.
Nachdem Thau mit dem 3:0 (56.) nicht nur seine Leistung krönte sondern auch die Entscheidung herbeiführte, drängte sich bei den Zuschauern der Eindruck auf, der FVD habe sich aufgegeben, zumal kurz darauf Häußler mit seinem zweiten Treffer auf 4:0 erhöhte.
Dudenhofen warf alles nach vorne und kam tatsächlich nach einer Stunde zum "Ehrentreffer" durch Christopher Koch. Ansonsten ließ die Heimmannschaft kaum etwas zu, ja nutzte die freien Räume zu Kontern und blieb dadurch brandgefährlich. Wenn es am FC 09 etwas zu kritisieren gab dann nur, dass man die Konter nicht in weitere Tore ummünzen konnte, aber das wäre des Guten dann doch zu viel gewesen.
Ein Beobachter des ersten Gegners der Speyerer nach der Winterpause, Hassia Bingen, machte sich fleißig Notizen und wird zuhause sicherlich vor der Spielstärke der Speyerer warnen.
Für den FV Dudenhofen bleibt der Trost, dass es ja nur ein Testspiel war, wenn auch ein Prestigeträchtiges, das man sicherlich nicht verlieren wollte. Bis zum ersten Spiel beim FK Pirmasens am 24. Februar (14.30 Uhr) ist noch Zeit zum Nachjustieren.
Das Heim- und Verbandsliga-Spitzenspiel des FC Speyer 09 gegen den Tabellenzweiten Bingen ist bereits am 18 Februar (15 Uhr). "Das wird sicherlich ein anderes Spiel aber es ist besser, heute souverän aufgetreten zu sein als rumgegurkt zu haben", meinte Gimmy. Es habe sich in den Vorbereitungsspielen gezeigt, dass sein Team in der Lage ist, mehrere taktische Varianten umzusetzen. (Fotos: ks)

 

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