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Marktanteile hinzugewonnen: Volksbank Kur- und Rheinpfalz geht mit herausragenden Bilanzzahlen in die Fusion zur "Vereinigte VR-Bank Kur- und Rheinpfalz"
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WIRTSCHAFT UND ARBEIT | Geschaeftswelt
Montag, den 04. Februar 2019 um 10:19 Uhr

Von Klaus Stein
"Sie sehen hier einen gutgelaunten Vorstand", begann Rudolf Müller, Vorstandssprecher der Volksbank Kur- und Rheinpfalz, seine Ausführungen bei der Bilanzpressekonferenz am 1. Februar. Und tatsächlich hatten die vier Herren allen Grund, gut gelaunt zu sein, denn sie konnten nicht nur mit hervorragenden Bilanzzahlen aufwarten, auch die Fusion mit der RV-Bank Rhein Haardt zur "Vereinigte VR-Bank Kur- und Rheinpfalz" ist in trockenen Tücher - vorbehaltlich der Zustimmung der beiden Vertreterversammlungen.

 

"Unsere Ergebnisse 2018 sind sehr überdurchschnittlich gut und wir haben Marktanteile hinzugewonnen", bewertete Müller die vorgelegten Zahlen. Die Volksbank Kur- und Rheinpfalz habe auch dank hoher Kostendisziplin eine hervorragende Ertragslage, worin sie sich von den Großbanken unterscheide, konnte sich Müller eine Spitze Richtung der Branchenkollegen nicht verkneifen.
So konnte die Bilanzsumme um 309 Mio. Euro auf 3,591 Milliarden Euro gesteigert werden, was 9,4 Prozent Plus entspricht. Eine ähnliche Steigerung (+ 8,4 Prozent) gab es bei der Kreditvergabe. Um 207 Mio. Euro stiegen die Forderungen an Kunden, wodurch das Gesamtkreditvolumen auf 2,681 Milliarden Euro anwuchs. Das Neukreditgeschäft wurde seit 2014 um zirka 50 Prozent auf 752 Mio. Euro gesteigert, was laut Müller dem anhaltenden Immobilienboom und der prosperierenden Wirtschaft in der Metropolregion geschuldet sei. Das Eigenkapital erfülle mit 390 Mio. Euro (+ 7,1 Prozent)bereits heute deutlich die zukünftigen gesetzlichen Anforderungen.
Dass die Volksbank Kur- und Rheinpfalz bei ihren Kunden großes Vertrauen genieße sei daran zu ersehen, dass die Einlagen ebenfalls um 4,9 Prozent auf 2.546 Milliarden Euro gestiegen seien. Zwar gebe es in der anhaltenden Niedrigzinsphase kaum Rendite, allerdings sei ein Negativzins zumindest für Privatkunden nicht zur Diskussion gestanden, so Müller.
Der der Vorstand werde der Vertreterversammlung bei einem Jahresergebnis von 8,3 Mio. Euro wieder eine Dividende von 4,5 Prozent vorschlagen.
Über das außerbilanzielle Geschäft informierte Dirk Borgartz. Das trage nicht unerheblich zum Gesamterfolg bei. Zuwachs habe es bei der Vermittlung von Bausparverträgen gegeben während es bei Lebensversicherungen weiter rückläufig sei. Zwar sei der Wertpapierbestand um 10,4 Prozent zurückgegangen, die Umsätze hätten sich hingegen um 8,3 Prozent erhöht. "Das Wertpapiergeschäft ist immer noch eine wichtige Säule", so Borgartz. Er betonte die weiter steigende Bedeutung der Immobilienvermittlung. Hier könne man mit einer ganzheitlichen Beratung punkten.
Digitalisierung sei auch für die Volksbank eine der großen Herausforderungen, ist Till Meßmer überzeugt. So steige die Zahl der Onlinekonten weiter, seien es über 70 Prozent bei Firmen und fast 44 Prozent bei Privatkunden. Das sei eine gute Quote im Vergleich mit anderen Regionalbanken.
eCommerce-Bezahlsystems würden gemeinsam mit dem Verband weiterentwickelt. Man sei auch durchaus in der Lage, digitale Geschäftsmodelle zu bewerten. Für Startups stehe auch Risikokapital zur Verfügung. "Wegen der zunehmenden Bedeutung dieses Bereichs wollen und werden wir weiter Kompetenz aufbaue,. versicherte Meßmer der darauf hinwies, dass man auch digitale Lösungen für Kunden entwickle.
Es würden aber auch in Zukunft bei der Volksbank keine Computer sondern Menschen die Entscheidungen treffen, versicherten die Vorstandsmitglieder: "Wir werden unsere Identität nicht aufgeben", drückte es Müller aus.
Nach der Fusion, die juristisch eine Übernahme ist, werden wir mit einer Bilanzsumme von fast fünf Milliarden Euro die zweitgrößte Volks- und Raiffeisenbank in Rheinland-Pfalz sein, bundesweite etwa die zwölftgrößte von 970", ging Winfried Skutnik auf das Zusammengehen mit der RV Bank Rhein-Haardt ein. Zu den 493 Beschäftigten der Speyerer kämen noch 282 aus Rhein-Haardt dazu, davon 35 Auszubildende. Fusionsbedingte Kündigungen werde es nicht geben. Fast 80.000 Mitglieder tragen dann die "Vereinigte VR-Bank Kur- und Rheinpfalz".
Der neue Aufsichtsrat umfasse 20 Mitglieder wobei Reinhard Oelbermann als Aufsichtsratsvorsitzender weiter zur Verfügung stehe. Zu dem vier Speyerer Vorstandsmitglieder kommen mit Mathias Geisert und Thomas Sold zwei hinzu.
Es stand nie infrage, dass der Hauptsitz in Speyer bleibt", so Müller. Mit 48 Filialen und acht SB-Stellen werde man weiterhin in der Fläche präsent sein.
Die letzte Entscheidung über das rückwirkende Zusammengehen treffen vir Vertreterversammlungen am 5. Juni in Frankenthal und am 6. Juni in Speyer. (Fotos: Voba)

 

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