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Bei Notfällen nicht zögern: „Europäischer Tag der 112“ soll EU-weite Notrufnummer bekannter machen
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INFODIENSTE | Hilfe
Dienstag, den 28. Januar 2014 um 10:50 Uhr
In medizinischen Notfällen sind viele Menschen überfordert. Oft zögern Menschen sogar, wenn sie Verletzte oder Kranke finden, den Notruf zu wählen und so schnelle Hilfe zu holen. Dabei ist eine möglichst frühe Alarmierung professioneller Helfer in vielen Situationen lebensrettend, wie Matthias Kastner, Leiter Rettungsdienst im Regionalverband Bergstraße-Pfalz, betont: „Wählen Sie die 112 im Zweifelsfall lieber einmal zu oft als einmal zu wenig“. In den letzten sechs Jahren ist die Bekanntheit der 112 als EU-weite Notrufnummer in Deutschland und in anderen Ländern gestiegen.

Um die lebensrettende Nummer bekannter zu machen, hat die EU bereits im Jahr 2009 den 11. Februar zum „Europäischen Tag der 112“ erklärt. In allen 27 EU-Staaten sind Feuerwehren und Rettungsdienste rund um die Uhr unter der einheitlichen Rufnummer 112 erreichbar. Die Gespräche seien für den Anrufer immer kostenlos, erklärt Kastner. Selbst von Mobiltelefonen ohne Guthaben können die Notrufnummern deshalb angewählt werden. Solange der Anrufer den Rettungskräften keinen bösen Scherz spielen will und tatsächlich eine Notsituation vorliegt, entstehen ihm auch keine Kosten für den Einsatz, egal ob Rettungswagen, Notarzt oder gar ein Hubschrauber zum Einsatzort ausrücken.
Am anderen Ende der Leitung meldet sich ein medizinisch geschulter Mitarbeiter der nächstgelegenen Leitstelle, der mit dem Anrufer einen festen Katalog an Fragen durchgeht. Im Vordergrund stehen dabei die Komplexe „Wo ist es passiert“, „Wie viele Menschen sind verletzt“ und „Wie ist deren gesundheitlicher Zustand“. „Bevor nicht alle Fragen der Leitstelle beantwortet sind, sollte der Anrufer auf keinen Fall selbst das Gespräch beenden“, betont Kastner.
Wenn keine akut lebensbedrohliche Situation vorliegt, wird laut Kastner oft zunächst ein Rettungswagen losgeschickt, der mit nichtärztlichem Rettungsdienstfachpersonal besetzt ist. Nur wenn die Patienten zum Beispiel unter Atemnot leiden, starke Schmerzen haben oder bewusstlos sind, wird automatisch ein Notarzt mitalarmiert. Auch in dünn besiedelten Gebieten sollte es nach den Vorgaben der Bundesländer nicht länger als eine Viertelstunde dauern, bis Hilfe eintrifft. „In der Regel ist aber in weniger als 15 Minuten ein Wagen am Einsatzort“, sagt Kastner. (spa)

 

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