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Kultur im Fachkraftwerk: "Reinig, Braun + Böhm" boten beste Unterhaltung auf künstlerisch höchstem Niveau
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SPEYER | Kultur Speyer
Mittwoch, den 25. April 2018 um 06:21 Uhr
Von Klaus Stein
Die Kultveranstaltung "Kultur im Fachkraftwerk" wurde auch beim Konzert von "Reinig, Braun + Böhm" ihrem Ruf gerecht, erstklassige lokale Kunst in einer angenehmen Clubatmosphäre im besonderen Ambiente des Jugendcafé Speyer-Mitte zu präsentieren. "Reinig, Braun + Böhm", das sind Paul Reinig (Akkordeon, Gitarre, Mandoline, Hackbrett) Rüdiger Böhm (Klavier, Blockflöten, Krummhorn) und Peter Braun (Gesang, Gitarre). Organisator Andreas Scherer freute sich darüber, dass sich die drei Musiker, alle der 68er Generation zugehörig, zum zweiten Mal bereit erklärt hatten, für CoLab, eine gemeinnützige Jugendhilfe-Organisation und Betreiber des Jugendcafés, ein Benefizkonzert zu geben.

Die Künstler nutzten den intimen Rahmen, um vier neue Songs vor Publikum zu präsentieren. "Das sind Titel im Stil der Liedermacher wie Hannes Wader oder Franz-Josef Degenhard, mit denen wir groß geworden sind", so Sänger und Gitarrist Peter Braun. Es gab eine weitere Besonderheit, denn diese Lieder, alles Eigenkompositionen, waren in Hochdeutsch gesungen. Die exzellenten Kompositionen in Verbindung mit kritischen Texten wurden von den etwa 30 Besuchern, darunter Bürgermeisterin Monika Kabs und OB-Kandidatin Irmgard Münch-Weinmann, begeistert aufgenommen.
Ansonsten trugen die drei Künstler, die ihre musikalischen Wurzeln bei klassischen Folkloreformationen wie "Siebenpfeiffer" haben, ihre pfälzischen Lieder vor - teilweise sind es von ihnen vertonte Mundartgedichte. Das hat nichts mit der volkstümelnden "Weck, Worscht un Woi"-Kultur zu tun, obwohl sie einmal kurz "Ja so än gute Palzwoi" anstimmen. Musikalisch schlagen "Reinig, Braun + Böhm" einen Bogen mit Elementen aus Chanson, Blues, Rock ’n’ Roll.
Der Blick geht aber auch über die Grenzen der Pfalz hinaus. Beim elsäßischen Gassenhauer "Hans im Schnokeloch" wird deutlich, dass die Pfalz zu einer Region gehört, in der es eine gemeinsame kulturelle Identität gibt, die in die benachbarten Französischen Regionen hineinreicht. "In Lothringen haben wir mit einheimischen Musikern gespielt überzeugt waren, der "Hans im Schnokeloch" gehört nicht nur den Elsäßern", erzählte Peter Braun. "Schnokelöcher" sind den Pfälzern ebenso bekannt wie den Elsässern und Lothringern "Lehmklumpen" und feuchte, nebelige Herbsttage mit Rüben transportierenden Gefährten vor einem auf der Landstraße, wie "Reinig, Braun + Böhm" es stimmungsvoll in ihrem "Lehmklumpenblues" besingen.
Für den perfekten Sound sorgte CoLab-Chef Tom Friedrich am Mischpult höchst persönlich.
Die Gäste waren sich einig, das war beste Unterhaltung auf künstlerisch höchstem Niveau, dabei locker und leicht interpretiert. (Fotos: ks)

 

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