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"Die Welt auf Tüten": Zusammenstellung neuer "Thitz"-Werke in der Galerie Kulturraum Speyer
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SPEYER | Kultur Speyer
Donnerstag, den 03. Mai 2018 um 18:49 Uhr
"Thitz" ist wieder mit seiner fröhlich bunten Welt auf Tüten mit einer Einzelausstellung in der "Kulturraum" Galerie in Speyer. Seit 11 Jahren zeigen die Galeristen regelmäßig Thitz, aktuell eine schöne Zusammenstellung neuer Werke von ihm - Editionen, Papierarbeiten, Tüten und andere Objekte ergänzen die Auswahl neuer Leinwandarbeiten aus den Weltmetropolen. Was macht „Thitz“ so erfolgreich und populär?

Ist es seine sympathische angenehme Art, seine gute Ausbildung, seine Ideenreichtum, das Markenzeichen „der rote und gelbe Schuh“ -  dass er international so gefragt und auf Messen ausverkauft ist? Auf jeden Fall ist der Hype auf ihn mithin durch seinen  ihm eigenen erfrischenden angesagten Stil, den er konsequent weiter führt und weiterentwickelt.
Seine Gemälde präsentieren pulsierende Großstadtansichten, - auf denen die Phantasie-Anregendes zu entdecken ist. Er haucht auf Papier-Tüten Leben, gibt ihnen Individualität, witzig, zweideutig, skurril, überraschend mit irrsinnig und sinnig vielen Details - eine nachhaltige Aufforderung zur Kommunikation mit der Tütenwelt und ihrer verborgenen Seite.
In wirkungsvoller und vielfältiger Farbkombination zeigt Thitz seinen unverkennbaren Ideenreichtum und Malstil. Seine satirische Bildsprache der Medien- und Konsumwelt gemalt in einer Ästhetik, die der Lebenswirklichkeit junger Menschen entspricht - ist ein Zusammenspiel von Tüten, Acrylfarbe, Fotos Tuschezeichnungen, deren Ideenreichtum man nur aus der Nähe erkennen kann.
Die Werke verströmen lebensfrohen wilden Flair moderner Städte, langgliedrige, comicartige Figuren lächeln dem Betrachter zu, lehnen sich aus dem Fenster, inspizieren die Umgebung, beleben die Szene
Stets ist der Thitz dabei, mal im Taxi, mal mit Flügeln durch die Lüfte schwebend  - von jeglicher Schwerkraft befreit -  völlig losgelöst von der Erde
Thitz ist immer irgendwo im Bild versteckt - ähnlich wie Hitchcock - erkennbar nur an seinem Markenzeichen - dem roten und gelben Schuh oder in seinen Farben wehen die Fahnen.
Mit wachem Blick muss man die Werke betrachten, will man jedes Detail erkennen  -    würden die Henkel nicht aus dem Bild ragen, oder im Bild hervorstehen - wären auch die Tüten nicht wahrnehmbar.

Begonnen hat die Tüten-Erfolgsstory in den Achtzigern. Ausgebildet bei Prof. Sonderborg an der Staatlichen Akademie für Bildende Künste in Stuttgart und bei Prof. Pijuan an der Facultad des bellas Artes in Barcelona, fand Thitz seinen Malstil rein zufällig –
Inspiration war die meterhohe Fassadenwerbung in New York, die ganze Häuserwände in riesige Werbeflächen verwandelte –  die „Bag City“-Serie wurde dadurch gedanklich angestoßen.  ––Zufällig -  es fiel Thitz zu, dass  er einmal aus Papiermangel Semmeltüten bemalte  - sein Stil war geboren .– Malerei + Tüten faszinierte ihn so sehr, dass er diese Art der Präsentation  - ein Zusammenspiel  - Tüten, die die Menschen in der Hand trugen,  in die Städte einbaute,  aus Tüten Städte nachbaute und diese mit Acrylfarbe bemalte. Der Name ist Programm: „Tüten-Thitz“.
Die Welt als Tüte, manche machen Fotos von ihren Reisen, andere schreiben Tagebuch, Thitz sammelt Tüten der Metropolen der Welt und macht daraus quirlig bunte Städteportraits.
Auf den Bildern geht es so lebhaft zu, wie in den Metropolen selbst, sie verströmen den lebensfrohen wilden Flair moderner Großstädte, die spezielle Aura der jeweiligen Stadt.
Mit Ironie und malerischem Witz konfrontiert Thitz den Betrachter mit seiner kritisch-intellektuellen Sicht auf die eigene europäische Kultur und Tradition.
Die Tüte als Sprache, um die nicht vorhandene Wirklichkeit zu benennen. Die Thitzsche Arbeit ist geprägt durch den Dialog – der in der Beschreibung der eigenen Geschichte als Erlebnis mit der Umwelt besteht.
Thitz ist ein Macher, ein Maler, der auch Kunst und Politik verbindet.
Schauplatz seiner Visionen von einer Welt mit Zwischentönen, Randbereichen und Schattenseiten sind u. a. auf  alten Schulkarten –Signalwirkung hat die Thitzsche Welt, eine neue Wirklichkeit,  Menschen aller Hautfarben den Kosmos umspannend -  oder „der graue Engel“ schwebend über der Industrielandschaft.
Auf internationalen Messen sind seine Werke regelmäßig ausverkauft. Der gebürtige Frankfurter gehört zu den erfolgreichsten Künstlern der letzten Jahre.
Seine Flugtüten, Tütenwesen, Tütenspeditionen sind als limitierte/signierteSiebdrucke erhältlich - einige wenige sind daher noch in kleiner Anzahl zu erwerben. (spa)

"Thitz - Die Welt auf Tüten"
Eröffnung der Vernissage: 6. Mai 2018, 11.30 Uhr, durch Mira Hofmann, Kunsthistorikerin
Ausstellungsdauer: 6. Mai. - 10. Juni 2018
Galerie Kulturraum
Maximilianstraße 99,
Speyer, Sophie-la-Roche-Haus

www.galerie-kulturraum.com
 

 

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