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Geiles Konzert: Kultrocker "Guru Guru" zelebrieren in Speyerer Heiliggeistkirche Musikkunst vom Feinsten
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SPEYER | Kultur Speyer
Sonntag, den 16. September 2018 um 10:28 Uhr

"Wow, war das geil." Mit dieser Einschätzung zweier Besucher nach dem Konzert von "Guru Guru" am Freitagabend in der Heiliggeistkirche, der Spielstätte des Speyerer Gitarrensommers 2018, war alles gesagt. Knapp zwei Stunden lang ließen die Mannheimer Kultrocker um Mani Neumeier die Grundfesten der ehemaligen Kirche erbeben. Es war wahrscheinlich das erste Rockkonzert an dieser altehrwürdigen Stätte. Durch die hohe Qualität der dargebotenen Musikkunst, anders kann man die Darbietungen von "Guru Guru" nicht bezeichnen, war es auch einer Kirche angemessen.  

Am Nachmittag hatte Festivalleiter Christian Straube noch Bedenken, ob genügend Besucher kommen würden, hatte vorsichtig bestuhlt, denn mit den Ankündigungsplakaten war etwas schief gegangen. Umso erfreulicher, dass es am Abend mit gut 150 Fans ausverkauft war.
Und die kamen voll auf ihre Kosten, denn obwohl man nur bis 22 Uhr spielen konnte, bleib die Band kaum etwas schuldig und einige Minuten wurde dann doch überzogen.
Bereits das Intro war kraftvoller Rock, der die Extremitäten der Besucher rhythmisch zucken ließ. Das Quartett mit Roland Schäffler (Gesang, Gitarre, Saxophon), Jan Lindquist (Gitarre), Peter Kühmstedt (Bass, Gesang) und natürlich Mani Neumeier (Percussion, Gesang) zog alle Register ihrer 50-jährigen Band-Erfahrung. Titel wie "Living In The Woods", bei dem Mani Neumeier sein Schlagzeug verließ und auf einer großen Trommel spielte, "Red Air", "Wonderland" oder "I Never Can Stop My Rock N Roll Machine" verdeutlichten ein halbes Jahrhundert Lust am Musizieren. Mit "Magic Tree" stand auch ein Stück ihrer aktuellen CD "Rotate" auf der Titelliste.
Dann wurde es auch noch Japanisch, denn in einer schrägen Kopie traditioneller Nippon-Bühnenkunst frönte Mani Neumeier seiner Lust am Verkleiden und am Theater spielen. Viele hatten schon befürchtet, der "Elektrolurch" könnte dem verkürzten Programm zum Opfer gefallen sein, aber der Bandleader ließ es sich nicht nehmen, das einzige in Deutsch gesungene Werk, bei dem er einen blinkendem Kopfputz aufsetzt, doch noch zu zelebrieren.
Mit seinem Percussion-Solo, bei dem er aus auf dem Boden liegendem Edelstahl-Geschirr faszinierende Töne zaubert, belegt er seine Philosophie, dass Rhythmus in allem steckt.
Am Ende steht das gesamte Publikum und wiegt sich tanzend zu den Klängen der Band, die frenetisch gefeiert wurde. (Fotos: ks)

Siehe auch Gespräch mit Mani Neumeier

 

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