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Populismus und Rassismus eine Absage erteilen - Interkulturelle Woche unter dem Leitthame "Die Würde des Menschen ist unantastbar" eröffnet
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SPEYER | Kultur Speyer
Montag, den 24. September 2018 um 15:02 Uhr
Von Hansgerd Walch
Eine stattliche Anzahl von Mitbürger mit und ohne Migrationshintergrund waren der Einladung zur Eröffnung der interkulturellen Woche im Spreehaus gefolgt. Sie erfuhren gleich beim gemeinsamen Gebet der Religionen, dass im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung als Leitthema "Die Würde des Menschen ist unantastbar" steht, ein Artikel des Grundgesetzes.

In ihren Gebeten zeigten sowohl der Rabbi der jüdischen Gemeinde als auch Vertreter der evangelischen und katholischen Kirche sowie der Iman für die Muslime und zum ersten Mal eine Vertreterin der "Baha’i" Gemeinde Speyer auf, dass in all diesen Religionen eines auch gemeinsam ist, nämlich die Würde des Menschen.
Nadja Hattab, die Vorsitzende des Beirates für Migration und Integration und damit auch verantwortlich für die interkulturelle Woche, bedankte sich bei mitmachenden Organisationen wie dem "Bündnis für Demokratie und Zivilcourage", dem diakonischen Werk, der "2010Jugendkultur" , dem Jugendstadtrat, dem interreligiöschen Forum, der Baha’i Gemeinde, sowie den beiden großen ortsansässigen Banken, insbesondere auch bei den zahlreichen Mitwirkenden, für ihre Unterstützung.
Schirmherr Oberbürgermeister Hansjörg Eger (CDU) sagte in seiner Ansprache: "Ohne den Schutz der Würde des Menschen wäre Frieden nicht möglich". Er zeigte auf, dass die 23  Programmpunkte mit dazu beitragen, ein besseres Verständnis der Kulturen untereinander herbeiführen.
Die Integrationsministerin Anne Spiegel (Grüne) nahm den Gedanken des Leitthemas auf und forderte dazu auf, Populismus und Rassismus eine Absage zu erteilen. Sie ging aber auch darauf ein, dass wir ein Einwanderungsgesetzt benötigen und zeigte sich hoffnungsvoll, das dies bald kommt. "Vielfalt verbindet" - das deutschlandweite Motto der interkulturellen Wochen, die in fünfhundert Städten durchgeführt werden, sei gerade bei der neu entstehenden antisemitischen Haltung in unserem Land und einer Islamphobie wichtig. Man dürfe den Kopf nicht in den Sand stecken, so Spiegel.
Ein "Theaterprojekt für Frauen" zeigte unter der Leitung der Theaterpädagogin Mareike Schneider aus Heidelberg gefühlvolle Szenen die veranlassen sollen, Begegnung als Chance zu sehen.
Das auch Brot die Welt verbindet, zeigten die Vertreterinnen und Vertreter vieler Länder im Vorraum des Festsaales.
Infos über das Programm der Woche gibt es unrter www.speyer.de/ikw
Besonders wird auf die Ausstellung "Frauenwelten" ab 27. September im Glaspavilion auf der Rathausrückseite, Maximilianstrasse 12., hingewiesen. (Fotos: hgw)

 

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