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Speyer: Vier Mal "Götze" in der städtischen Galerie
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SPEYER | Kultur Speyer
Mittwoch, den 26. September 2018 um 21:07 Uhr
So viel Harmonie verblüfft. Mutter, Vater, Sohn und Schwiegertochter– da kommen einem sonst nur Handlungsabläufe voller Reibereien in den Sinn. Die Künstlerfamilie Götze aus Halle an der Saale ist eine bemerkenswerte Ausnahme. Dieses Phänomen kommt zu seinem Erfolg, weil ein Gleichgewicht der eigenwilligen Charaktere die Familie stabilisiert, jeder sich auf das konzentriert, was er am besten kann und den anderen nirgends reinredet.

Auch sind Halles zwei nördlichen Stadtteile Giebichenstein und Kröllwitz ein stabiles Biotop für Künstler, nicht nur als kreativer Hotspot sondern auch als Kontaktraum für Familienplanungen. Die Kunsthochschule Burg Giebichenstein ist ihr ambivalentes Zentrum.
Inge, Wasja und Grita Götze haben an der Burg studiert. Moritz Götze hat nach einer Tischlerlehre und dem Betrieb einer Siebdruckwerkstatt den seitlichen Einstieg zur Kunst gefunden.
An der Burg Giebichenstein gab es immer freie, fast unbeaufsichtigten Räume für Experimente, der Rahmen dafür war die Pflege eines unverstaubten und soliden Handwerks.
Inge Götze hat sich als Professorin und verehrte Lehrerin an der Burg Giebichenstein große Verdienste erworben. Der Sohn Moritz hatte dort eine geraume Zeit einen Lehrauftrag inne.
Inge Götze hat sich als Professorin und verehrte Lehrerin an der Burg Giebichenstein große Verdienste erworben. Der Sohn Moritz hatte dort eine geraume Zeit einen Lehrauftrag inne. (spa/Foto: Moritz Götze)

 

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