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Live-Interview: Harald Stein traf den Sänger, Songwriter und Pianist Mark Forster bei RPR-1 zum Presse-Exklusiv-Interview
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KULTUR | Kultur Regional
Dienstag, den 10. Juni 2014 um 12:43 Uhr
Der deutsche Sänger und Songwriter Mark Forster erblickte vor 30 Jahren in einem kleinen verträumten Pfälzer Dorf das Licht dieser Welt. Vor sieben Jahren beschloss der Künstler mit seiner Musik erst Berlin und dann ganz Deutschland zu erobern. Begleitete er noch als Pianist den deutschen Komiker Kurt Krömer, so tourte er schon bald mit dem Popmusiker Laith Al-Deen durch die Lande. Sein erstes Album „Karton“ schaffte 2012 den Sprung in die Charts und in die Gehörgänge seiner Fans. 2014 folgte das zweite Album „Bauch und Kopf“ mit noch größerem Erfolg. speyer-aktuell-Journalist Harald Stein traf den sympathischen Sänger Mark Forster bei RPR-1 zum Presse-Exklusiv-Gespräch.
 
Harald Stein: Hallo Mark, Du bist ja ein pfälzischer Bub und wurdest in Winnweiler geboren. Seit wann lebst Du in Berlin?
Mark  Forster: Das stimmt, da kam ich 1984 auf die Welt und verbrachte auch meine Jugend in diesem behaglichen Dorf. Aber als Sänger kann man in Winnweiler keine Karriere machen. So beschloss ich vor sieben Jahren mein Glück in Berlin zu machen, denn diese pulsierende Metropole ist ein Mekka für junge Musiker.

Harald Stein: Für Musiker gibt es in Deutschland einige interessante Städte. Da wäre zum Beispiel Köln oder Hamburg oder München. Wieso ausgerechnet Berlin?

Mark Forster: Meine Mutter kommt aus Warschau. Zwischen Winnweiler und Warschau liegt doch Berlin fast in der Mitte. Nein, vor ein paar Jahren war Köln die Hochburg für Musiker. Das hat sich aber in den letzten Jahren verschoben. Berlin wurde das Zentrum für nationale und auch internationale Künstler. Ich glaube jedenfalls, meine Entscheidung war die richtige.

Harald Stein: Von einem dörflichen Idyll in eine Weltstadt. Was das ein kultureller Schock für Dich?
Mark Forster: Ja schon. Winnweiler hat noch keine 5.000 Einwohner und somit einen ländlichen, aber sehr schönen Charakter. Als ich dann in Berlin angekommen bin, wurde ich regelrecht erschlagen. Alles ist viel schnelllebiger und man glaubt anfänglich, keiner hat mehr Zeit. Jeder hetzt irgendeinen Termin hinterher. Dann kommt noch der Mamutverkehr dazu. An die langen und breiten Straßen mit den riesigen Häusern musste ich mich auch erst gewöhnen.

Harald Stein: Du hast ein neues Album produziert. Hast Du sämtliche Lieder selbst geschrieben?

Mark Forster: „Bauch und Kopf“ ist mein zweites Album. Auch hier habe ich, wie auf meinem ersten Album, sämtliche Lieder wieder selbst geschrieben. Eigene Songs zu schreiben benötigt auch eine Menge Zeit, deshalb dauert eine Album-Produktion bei mir immer etwas länger. Ich muss mich in meiner Musik wiederfinden, deshalb habe ich auch keine Ghostwriter, die für mich Songs schreiben.

Harald Stein: Wer hat die dazugehörige Musik komponiert?
Mark Forster: Auch die Musik dazu habe ich wieder selbst komponiert und das ist nicht ganz einfach.

Harald Stein: Kannst Du Noten lesen und auch schreiben?
Mark Forster: Ich kann weder Noten lesen noch schreiben, deshalb ist das komponieren für mich nicht so einfach. Ich spiele auf dem Klavier eine Melodie, die mir einfällt und zu einem neuen Song passt. Das ganze wird auf dem Computer abgespeichert. Im Studio wird dann Text und Musik vereint und ein neues Lied ist geboren.
   
Harald Stein: Welche Musikinstrumente kannst Du spielen?
Mark Forster: Ich bin Autodidakt und habe mir das Klavier spielen selbst beigebracht. Das brauche ich ja für das Komponieren neuer Songs. Dann spiele ich noch etwas Gitarre. Da beherrsche ich aber nur drei Akkorde. Das genügt aber noch nicht, um auf der Bühne zu spielen.

Harald Stein: Sag das nicht! Mit diesen drei Akkorden kannst Du bei der Gruppe „Status Quo“ mitspielen. Vor einiger Zeit traf ich Francis Rossi, den Frontman von „Status Quo“. Der sagte mir, was brauch ich einen vierten Akkord, wenn wir schon seit Jahrzenten mit drei Akkorden weltweit erfolgreich sind. In Deinem Song „Au Revoir“ ist der deutsche Erfolgsrapper „Sido“ zu hören. Wie kam es zu dieser Zusammenarbeit?
Mark Forster: Das war wirklich eine glückliche Fügung. Ich hatte schon fast das Lied „Au Revoir“ geschrieben und dachte mir, wenn die zweite Zeile in diesem Song ein Rapper übernehmen würde, das wäre einfach geil. Ich hätte mich aber nie getraut, Sido zu fragen, ob er diesen Part übernehmen möchte. Wie es der Zufall will, war ich als Gast in einer Sendung die von Charlotte Engelhardt moderiert wurde. Charlotte ist mit Sido verheiratet und sie sagte mir, dass ihr Mann gerne mit mir ein Lied aufnehmen möchte. Er kenne mich durch meinen Song „Auf dem Weg“, den er sehr oft in seinem Auto hörte. Sie gab mir seine Telefonnummer und ich knüpfte sofort Kontakt. Das war für mich wie ein Ritterschlag, Sido will mit mir arbeiten. So machten wir gleich zwei Songs zusammen. Auf „Einer dieser Steine“ und „Au Revoir“ sind wir beide zu hören. Bis heute Verbindet uns eine tiefe Freundschaft.

Harald Stein: Casting-Shows schießen wie Pilze aus dem Boden. Hast Du jemals an einem Talentwettbewerb teilgenommen?
Mark Forster: Nein, und das ist auch gut so. Ich habe es glücklicher weise auch so geschafft, dass Leute meine Musik hören können und auch mögen.

Harald Stein: Ich traf vor einiger Zeit Christina Stürmer die mir sagte, dass sie zwar den zweiten Platz bei einer Casting-Show in Österreich belegte, heute aber nicht mehr mitmachen würde. Wie stehst Du zu Casting-Shows?

Mark Forster: Mein Gott, ist die Welt klein, denn ich habe vor ein paar Wochen mit Christina ein paar Lieder geschrieben. Es gibt so viele tolle und unentdeckte Talente in Deutschland die leider keine Connections in dieser Branche haben. Um überhaupt Gehör zu finden bleibt diesen Künstlern leider nur der Weg über eine Casting-Show. Deshalb verurteile ich diese Shows auch nicht. Ich musste glücklicher weise diesen Weg nicht gehen.

Harald Stein: Wann können Dich Deine Fans in unserer Region wieder Live erleben?
Mark Forster: Im September beginnt meine Tour durch Deutschland. Am 28. September bin ich in Mannheim. Ich würde mich freuen, dich in Mannheim bei meinem Konzert wieder zu treffen.

Harald Stein: Geht in Ordnung! Mark, ich danke für das ausführliche Gespräch und freue mich, Dich in Mannheim wieder zu treffen. (Foto: Harald Stein)

 

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