Anzeige

BECHER UND DIE GEGENWART

VIDEOS

URLAUB UND FREIZEIT

MENSCHEN

LESERBRIEFE

JUGENDMAGAZIN

MEIST GELESENE ARTIKEL

NATUR UND UMWELT

WIRTSCHAFT UND ARBEIT

MODE UND LIFESTILE

SOCIAL-BOOKMARKING

Hinzufügen zu: Facebook Hinzufügen zu: Mr. Wong Hinzufügen zu: Webnews Hinzufügen zu: Windows Live Hinzufügen zu: Favoriten.de Hinzufügen zu: Linksilo Hinzufügen zu: Readster Hinzufügen zu: Linkarena Hinzufügen zu: Del.icoi.us Information

Anzeige GBS

AKTUELLE MELDUNGEN

In seiner heutigen Sitzung hat der Speyerer Stadtrat für den "Industriehof" eine zweijährige Veränderungssper...
"Dabei sein ist alles!" Unter diesem olympischen Motto steht seit 2008 die Kirchboot Regatta der Rudergesellsc...
Unter dem Motto "Tag der Meister" hatte der AV 03 Speyer am Samstag zu einer Feier der Erfolge der Gewichthebe...
Liselotte von der Pfalz und ihr homosexueller Gatte: Ehe und Familie, Körper und Staat im Barock – Vortrag in der Pfälzischen Landesbibliothek
Drucken
KULTUR | Kultur Regional
Freitag, den 02. März 2018 um 20:10 Uhr
"Haltung bewahren": Das war das oberste Gebot der Damen aus dem europäischen Hochadel in vergangenen Jahrhunderten, die oft aus machtpolitischen Gründen mit Männern verheiratet wurden, die ihnen selten Gefühle entgegenbrachten. Liselotte von der Pfalz (1653 -1722), Tochter des pfälzischen Kurfürsten Karl-Ludwig, verheiratet mit dem homosexuellen Philippe de Bourbon, Herzog von Orléans, dem jüngeren Bruder des französischen Sonnenkönigs Ludwig XIV, konnte ein Lied davon singen.

In seinem Vortrag am Dienstag, 6. März 2018 um 19 Uhr im Landesbibliothekszentrum / Pfälzische Landesbibliothek (LBZ) in Speyer wirft Dr. Christian Könne am Beispiel der Korrespondenz der Herzogin einen Blick auf Ehe und Familie sowie Körper und Staat im Barock. 
Über das Leben mit ihrem Mann, der mit Liselotte ebenso selbstverständlich drei Kinder zeugte, wie er Verhältnisse zu seinen Favoriten unterhielt, berichtet sie an verschiedenen Stellen in ihren Briefen. Der Vortrag geht der Frage nach, wie Liselotte das Leben mit ihrem Mann darstellt. Es wird aber auch untersucht, wie die späteren Editoren der Liselotte-Briefe speziell mit diesem Aspekt der Schreiben umgingen. 
Als Besonderheit werden am 6. März auch einige Originalbriefe von Liselotte von der Pfalz aus dem Bestand des LBZ / Pfälzische Landesbibliothek zur Ansicht in Vitrinen ausliegen. 
 
Über den Autor: 
Dr. Christian Könne ist Lehrer und Fachvorsitzender für Geschichte an einem Gymnasium in Kaiserslautern. Er promovierte 2006 an der Universität Mannheim über "Die Entwicklung des DDR-Hörfunks in den 1960er Jahren". Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören: Geschichte der Medien der DDR, Geschichte des Geschichts- und Politikunterrichts, Schulbuch- und Bildungsmedienforschung, Geschichte der Prostitution, Geschichte der Amerikaner in Rheinland-Pfalz seit 1945. Dr. Christian Könne führt Lehrerfortbildungen am Institut für Lehrerfort- und Weiterbildung Mainz, am Pädagogischen Landesinstitut Rheinland-Pfalz Speyer und Bad Kreuznach, an der heutigen Gedenkstätte Berliner Mauer sowie am Deutschen Historischen Museum durch. 
 
Thema der Veranstaltung: "Liselotte von der Pfalz und ihr homosexueller Gatte. Ehe und Familie, Körper und Staat im Barock"
Termin: Dienstag, 6. März 2018, 19 Uhr
Ort: Landesbibliothekszentrum / Pfälzische Landesbibliothek Otto-Mayer-Str. 9,  67346 Speyer
www.lbz.rlp.de
Der Eintritt ist frei

 

 

Kommentare können erst nach einer Anmeldung auf unserer Seite abgegeben werden.
Neue Einträge werden erst nach Freischaltung sichtbar.

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Ich akzeptiere Cookies von dieser Seite.