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Limburgerhof: Preisgekrönte Inszenierung der Johannes-Passion im "Capitol LichtspielTheater"
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KULTUR | Kultur Regional
Freitag, den 23. März 2018 um 14:15 Uhr
Kühn, gewaltig und poetisch: Erleben Sie am Karfreitag die mitreißende Aufführung von Bachs Johannes-Passion aus der Berliner Philharmonie. Die preisgekrönte Inszenierung von Star-Regisseur Peter Sellars überzeugt durch ein außergewöhnliches Solistenensemble an dessen Spitze mit Mark Padmore der derzeit wohl wichtigste Evangelisten-Interpret singt. "Es ist kein Theater. Es ist ein Gebet, es ist eine Meditation", so der Regisseur über die Aufführung von 2014.

Auf großer Leinwand und mit einem überragenden Klang ist dies ein Erlebnis der Superlative! Durch die stets sehr guten Sitzplätze, die unser Kino Ihnen bietet, haben Sie den besten Blick auf das Bühnengeschehen. Gönnen Sie sich mit dieser herausragenden Produktion am Karfreitag ein ganz besonderes Erlebnis!

Hintergrund:
1723 tritt Johann Sebastian Bach im Alter von 38 Jahren sein neues Amt an: Er verlässt den fürstlichen Hof zu Anhalt-Köthen, um als "Cantor zu St. Thomae und Director Musices" in Leipzig zu arbeiten. Mit dem Wechsel entscheidet er sich, nicht mehr Woche um Woche neue Stücke zu schreiben, sondern ein umfassendes Repertoire an Kirchenmusik zu schaffen. Dieses soll mit wiederholbaren Werken den sonn- und festtäglichen Gottesdiensten zur Verfügung stehen.
Die Johannes-Passion war hierbei sein Erstlingswerk. Zu hören war sie erstmals am Karfreitag, 07.04.1724 in der Nikolaikirche, Leipzig. Obwohl diese Aufführung ein riesiger Erfolg war, zeigt sich schon bald, dass der Plan des wiederholbaren Repertoires nicht einfach umzusetzen ist. Bach konnte nicht aufhören, an den Stücken zu arbeiten und mit ihnen zu experimentieren. Immer im Versuch, die Darbietung noch weiter zu verbessern, lassen sich von 1724 bis 1749 (letzte Leitung von Bach) insgesamt fünf Fassungen der Johannes-Passion unterscheiden.
Trotz der mehrfach geänderter Geschichte zeigt die Johannes-Passion in allen Aufführungen eine ausgiebig dargestellte Gerichtsverhandlung vor den Hohepriestern. Wie im Evangelium legt auch Bach großes Gewicht auf die dialogischen Teile der Gerichtsverhandlung und nutzt viele dramatische Gestaltungsmöglichkeiten. Streng genommen enthält die Johannes-Passion Bachs damit die zentralen Bestandteile eines Bühnenwerks, so dass beim Hörer fast wie von selbst eine imaginäre Szenerie entstehen, in der Jesus, Petrus, Pilatus, die Jünger und das Volk wie auf einer Bühne zu agieren scheinen.
2010 erfolgte die Inszenierung des Werks durch Peter Sellars bei den Salzburger Osterfestspielen und in der Berliner Philharmonie. Mit Camilla Tilling (Sopran), Magdalena Kožená (Mezzosopran), Topi Lehtipuu (Tenor/Arien), Roderick Williams (Bariton/Christus), Christian Gerhaher (Bariton/Pilatus, Petrus) können Sie ein wirklich außergewöhnliches Solistenensemble erleben, an dessen Spitze mit Mark Padmore der derzeit wohl wichtigste Evangelisten-Interpret singt.
Unterstützt wurden die Solisten vom preisgekrönten Rundfunkchor Berlin.
Karten für die Veranstaltung erhalten Sie im Capitol LichtspielTheater, der Buchhandlung Oelbermann und dem Reisebüro Eisele, beides in Limburgerhof sowie online über reservix.de

 

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