Früher hatte man das Brockhaus-Lexikon im Bücherschrank. Und das Munzinger-Archiv wurde von allen, die professionell mit Informationen umgingen, intensiv genutzt. Heute hat das Internet die klassischen Informationsquellen abgelöst. Doch nicht immer sind die dortigen Informationsquellen ("Wikipedia") zuverlässig. Dabei gibt es die Datenbanken von Brockhaus und Munzinger in der gewohnten Qualität nach wie vor. Nutzer der Stadtbibliothek Speyer können mit ihrem Bibliotheksausweis oder der Metropol Card ganz leicht darauf zugreifen. Passwort und Leseausweisnummer genügen zum Einloggen auf www.brockhaus.de und www.munzinger.de

Das Seniorenbüro organisiert am Montag, 17. Februar 2020, 15 Uhr wieder ein Konzert am Nachmittag, im Historischen Ratssaal. Der Pianist Thomas Scheytt wird an das Programm gestalten, das unter dem Motto „Klassiker des Blues & Boogie Woogie und eigene Kompositionen“ steht. Der Eintritt ist kostenfrei.

Eine Anmeldung ist nur für Rollator- und Rollstuhlfahrer im Seniorenbüro, Tel. 06232-142661 erforderlich.

Speyer

Drei exzellente Opernsolisten aus den berühmtesten Opernhäusern Bulgariens (aus den Philharmonien Sofia, Plovdiv, Stara Zagora und Ruse) treffen zusammen mit einem Streichensemble, um dem Publikum die schönsten und ergreifendsten Werke der Klassik unserer Zeit zu präsentieren. Zum Dahinschmelzen sind die Momente, wenn die Tenöre zusammen die Canzone „Passione“ von Tagliaferri singen und stimmungsvoll, bei Arien wie „La donna e mobile“.

Die Himmlische Nacht der Tenöre – Passione per la musica

Freuen Sie sich schon heute auf einen unvergesslichen Abend am 14. Februar 2020 mit dem Ensemble in der Gedächtniskirche in Speyer.
Beginn des Konzertes ist um 20:00 Uhr.

Letzte Karten gibt es im Vorverkauf und an der Abendkasse.

 

Start am 05. März mit der After Work Party, auf die Beine gestellt von den Speyerer Soroptimisten, mit musikalischer Unterstützung von DJ Sebastian Back (Eintritt 8 €). Am 06.03. geht es weiter mit Suppe & Mukke mit DJ-Legende Flö (Eintritt frei) und ganz besonders in dieser Woche freuen wir uns über Christina Lux am 07. März (Eintritt 16 €, VVK). Lux macht keinen Hehl aus einer klaren Haltung, die sich in ihrer Musik und ihren Ansagen widerspiegelt. Farbe zu bekennen gehört für sie zum Künstlersein dazu. „Ohne Empathie ist alles nichts. Wenn ich mit meiner Musik, an das erinnern kann, was ich selbst niemals vergessen will, dann ist das rund für mich.“ Sie ist eine echte Lichtgestalt im Meer der Songschreiber.

Seminar der Regioakademie für Gästeführende. Vor dem Hintergrund der großen Ausstellung im Landesmuseum Mainz „Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht“ bietet die Regioakademie für Gästeführende am Samstag, 29. Februar, und am Samstag, 14. März, jeweils von 9 bis 16 Uhr ein aus zwei Teilen bestehendes Seminar an. Die Ausstellung wird von 9. September 2020 bis 18. April 2021 laufen. Das Seminar findet im Rathaus in Speyer, Maximilianstraße 12, statt und wird von dem Historiker Dr. Hans-Joachim Kühn geleitet.

Die Bestsellerautorin Isabel Bogdan erfindet sich neu: In ihrem aktuellen Roman "Laufen" rennt eine Erzählerin gegen die Trauer und den Verlust ihres Partners an. Am Dienstag, 4. Februar 2020, 20 Uhr, wird Bogdan in der Heiliggeistkirche im Rahmen der SPEYER.LIT-Reihe ihren neuen Roman vorstellen.

Eine Frau läuft. Und schnell wird klar, dass es nicht nur um ein gesünderes oder gar leichteres Leben geht. Sie läuft, weil sie feststeckt, weil sie nach dem Tod ihres Lebenspartners wie gelähmt ist, vereinsamt und verbittert. Erst nach und nach, mit jeder Runde um den Sportplatz und die Alster, erfährt man, was passiert ist; dass es Suizid war. Schritt für Schritt erobert sich die Erzählerin die Souveränität über ihr Leben zurück.

Die Autorin beschreibt mit großem Einfühlungsvermögen und einem ganz anderen Ton den Weg einer Frau, die nach langer Zeit der Trauer wieder Mut fasst und ihren Lebenshunger und Humor zurückgewinnt.

Isabel Bogdan, geb. 1968 in Köln, studierte Anglistik und Japanologie in Heidelberg und Tokio. 2016 erschien ihr Roman „Der Pfau“, der zum Bestseller wurde.

Karten gibt es bei der Tourist-Information der Stadt Speyer, bei der Buchhandlung Osiander und über das Online-Ticket-Portal Reservix.

Jedes Jahr veranstaltet der Speyerer Rotary Club in der Dreifaltigkeitskirche ein Benefizkonzert zugunsten einer gemeinnützigen Einrichtung.

Zu der spätbarocken und frisch renovierten Kirche passte das Konzert mit Werken von Johann Sebastian Bach (1685-1750), welches aus zwei Teilen bestand. Im ersten Teil vor und nach der Pause brachten die ausführenden Musiker des Barockorchesters "L'arpa Festante", eines der führenden deutschen Barockorchester, zwei der berühmten Violinkonzerte von Bach zu Gehör.

Die Violinkonzerte, jeweils für zwei Instrumentalsolisten, Streicher und Basso continuo (Bass, der durch das gesamte Stück gleichmäßig begleitet) zeigten, über welches kompositorische Talent Bach verfügte. Die beiden hervorragenden Interpreten waren Angelia Balzer und Christoph Hesse (Violine). Die Oboe war mit Henriette Boehm besetzt, die schon einige Instrumentalaufnahmen von Bach-Stücken auf CD eingespielt hat.

Dass sie mit der Transversflöte virtuos umgehen kann, zeigte Monika Klein in der Orchestersuite Nr. 2 in H-moll. Man geht davon aus, dass diese Suite für die regelmäßigen Kaffeehauskonzerte geschrieben wurde, für die das Collegium Musicum unter Leitung von Bach bekannt war. Das Werk zeichnet sich durch eine Reihe satztechnischer Finessen aus. Die Konzertsuite Nr. 3 in D-Dur, eine kurze Komposition, zeigte mit „Pauken und Trompeten“ im wahrsten Sinne auf, welche Gaben Bach hatte, um sein Publikum in Bann zu ziehen.

Domkapellmeister Markus Melchiori am Cembalo lenkte mit sparsamen Gesten und Fingerspitzengefühl durch das Konzert. Mehr brauchte es auch nicht, um das Ensemble durch einen eindrucksvollen Abend zu führen. Natürlich verband Rotary Speyer dieses Konzert mit ca. 850 Zuhörern auch mit einem sozialen Engagement. Ute Bahrs, die Präsidentin der Rotarier, sagte in ihrer Begrüßung, dass der Reingewinn des Abend für Abrahams Zelt in Palästina (inzwischen ein Komplex aus mehreren Gebäuden) bestimmt sei. Dort werden Kindern in einem von sozialen Problemen, Gewalt und Perspektivlosigkeit geprägten Umfeld etwas Hoffnung, Abwechslung und Spaß geboten. Im Mittelpunkt diese Projektes steht die Förderung im schulischen Bereich.

Speyer. Eine unterhaltsame und außergewöhnliche Weinprobe findet am Freitag, 28. Februar, um 19 Uhr im Weinstudio Pfalz am Königsplatz (Schulergasse 2) statt.

Verkostet werden fünf "Große Gewächse" von Pfälzer Spitzenbetrieben wie Bassermann-Jordan, Knipser oder Rebholz. Zu hören gibt es ebenso viele Geschichten des amerikanischen Science-Fiction- und Fantasy-Kultautors Philip K. Dick. Dieser lebte von 1928 bis 1982 und schrieb neben etlichen Romanen 118 Kurzgeschichten. Bekannt sind seine Romane "The Man In The High Castle" und "Träumen Androiden von elektrischen Schafen?" (1968).

Letzterer Roman wurde 1982 von Ridley Scott unter dem Titel "Blade Runner" verfilmt. Auch der Science-Fiction-Klassiker "Matrix" beruht auf Ideen von Philip K. Dick. In den ausgewählten skurrilen bis witzigen Kurzgeschichten geht es ums Essen und Gefressenwerden, passend zum Wein! Kleine Leckereien zu essen werden dabei natürlich serviert. Es wird ein genussreicher und inspirierender Abend werden!

Es stehen jedoch nur 12 Plätze zur Verfügung, daher ist frühzeitige Reservierung angeraten (Tel. 06232 6834456 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Eintritt € 15,-

Karin Firlus, Speyerer Autorin und Verfasserin mehrerer Romane, ist 2019 überraschend verstorben. Vor fast einem Jahr hat sie im Weinstudio Pfalz im Rahmen der mit der Autorengruppe Spira des Literarischen Vereins der Pfalz organisierten Veranstaltungsreihe "Literatur und Wein" aus ihren Werken gelesen. Am Samstag, 8. Februar, um 17 Uhr lädt die Autorengruppe zu einer Lesung unter dem Motto "Ein Abend für Kariln Firlus" ein. Im Weinstudio Pfalz hören die Gäste Gedichte und Geschichten von Karin Firlus, gelesen von Mitgliedern der Autorengruppe. Der Eintritt ist frei. Anmeldung ist ratsam.

Speyer. Tickets für Drehorgelserenade des Technik Museum Speyer

Die Technik Museen Sinsheim Speyer beherbergen bereits seit ihren Anfängen mechanische Musikinstrumente und Orgeln. Sie sind fest in der Geschichte der Museen verwurzelt und verleihen der Ausstellungslandschaft einen klangvollen und künstlerischen Aspekt.

Im Museum Wilhelmsbau des Technik Museum Speyer ist eine der größten Sammlungen mechanischer Musikinstrumente in Deutschland zu sehen. Mehrmals im Jahr werden die Instrumente bei Führungen, Veranstaltungen oder Konzerten vorgeführt und gespielt. Schon länger spielte man mit dem Gedanken durch eine Interessensgemeinschaft die Begeisterung für mechanische Instrumente zu fördern und über diese besondere Technik zu informieren. Mit der neu gegründeten Abteilung für mechanische Musik wird es am 15. Februar 2020 erstmals eine Drehorgelserenade im Technik Museum Speyer geben.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Drehorgel samt Konzert. Umgeben von Space-Shuttle, Mondlandschaft oder Sojus Kapsel bietet die Raumfahrthalle einen würdigen Rahmen für das Programm, denn gerade der Kontrast verleiht der Veranstaltung ein einzigartiges Flair. Zusammen mit der Klangtistin Sina Hildebrand, dem Orgelbaumeister Gotthard Arnold und dem Pfälzer Drehorgelstammtisch wird ein besonderes musikalisches Programm geboten. 

Speyer
 
Das Bündnis für Demokratie & Zivilcourage Speyer lädt am Donnerstag, den 30. Januar 2020 um 19 Uhr anlässlich des Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer der Shoah zu einer Aufführung des Theaterstücks »Empfänger Unbekannt« in das Ägidienhaus ein. 

Karten sind für 15 € (ermäßigt 12 €) über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 06232 - 8600524 erhältlich. Eventuelle Restkarten gibt es an der Abendkasse. Einlass ist um 18:30 Uhr. 

Zum Theaterstück:
Der Deutsche Martin Schulse und der amerikanische Jude Max Eisenstein betreiben in den USA eine gut gehende Kunstgalerie. 1932 entscheidet sich Schulse, mit seiner Familie nach Deutschland zurückzukehren. Ein reger Briefwechsel beginnt.
Zunächst scheint die Freundschaft nicht unter der räumlichen Trennung zu leiden. Doch Schulse, der die politischen Entwicklungen in Deutschland anfangs noch kritisch betrachtet, entwickelt sich nach und nach zum bekennenden Nationalsozialisten...
Der Briefroman »Address Unknown« von Kathrine Kressmann Taylor (1903-1996) erschien 1938 in der New Yorker Zeitschrift »Story«. Über 60 Jahre später wurde er auch in Deutschland und Frankreich zum Bestseller.
In der szenischen Einrichtung von Hannelore Bähr begegnen sich Manuel Klein als Max und Michael Klein als Martin. Eine berührende Geschichte über den Verlust von Vertrauen und Freundschaft, die Macht des Totalitarismus ...und mit einer unerwarteten Wendung!

Die Spieldauer ist 75 Minuten. 

Die Aufführungsrechte liegen beim Per H. Lauke Verlag, Hamburg.
Die Veranstaltung in Speyer wird vom Bündnis für Demokratie & Zivilcourage Speyer organisiert. 

Es ist eines der ersten Konzerte im Hölderlinjahr 2020: Am 30. Januar, 20 Uhr, präsentiert der Konzertpoet und Spoken Word Künstler Timo Brunke mit der Hölderlin-Spoken-Word-Band im Rahmen der „SPEYER.LIT“-Reihe im Historischen Rathaus einen ganz besonderen Hölderlin-Abend. Für den passenden Sound sorgen Boris Kischkat (E-Gitarre), Andreas Krennerich (Saxophone) und Peter Perfido (Schlagzeug und Percussion).

Die Hölderlin-Spoken-Word-Band hat sich anlässlich des 250. Geburtstags von Friedrich Hölderlins 2020 gegründet. Das Künstlerquartett verpasst den Hölderlin'schen Versen ein neues Soundkleid und bringt die Sprache Hölderlins vollmundig zum Blühen. Dabei fahnden die drei Musiker und Timo Brunke nach den Verquickungen von Sprache und Musik, die in Hölderlins Dichtung bereits angelegt sind. In der Auseinandersetzung mit Hölderlins Lyrik entsteht eine neue Ausdrucksform: der „Spoken-Word-Jazz“. Dieser musikalisch-poetische Gesamtstil trägt die Metren, Rhythmen und Lautklänge Hölderlins in einen fein austarierten Dialog hinein mit unserem heutigen Empfinden für Länge und Kürze, Ernst und Erhabenheit, Hochgefühl und Ratlosigkeit.

Die vier Künstler, von denen drei in Stuttgart leben, wollen mit ihrem sprechmusikalischen Start-up das Daseinsgefühl der kommenden Zwanziger-Jahre mit dem substantiellen Ton eines noch gänzlich unverbrauchten Klassikers sättigen. Die Kernfrage Hölderlins – was ist der Mensch angesichts des übermächtigen Wandels der Geschichte? – drängt die Künstler, Hölderlins Texte so intensiv, so existentiell und so nah wie möglich aufzuführen.

Das Besondere: Timo Brunke benutzt die Sprache quasi als Musiker. „Es ist anders, als wenn ich einen Sprecher begleiten würde, sondern wir können Jazz miteinander machen“, so Boris Kischkat. „Ein Blick, und es ist klar, wer jetzt dran ist. Gemeinsames Hinsteuern auf den einen Moment, den niemand festhalten kann, der stattfindet - im Hier und Jetzt. Die Sprache musiziert einfach mit.“

Karten für den etwas anderen Hölderlin-Abend gibt es bei der Tourist-Information der Stadt Speyer, im Spei´rer Buchladen und über das Online-Ticketportal Reservix. Weitere Infos:www.speyer.de/lit /ps

Speyer. Kulturpass jetzt auch beim Fachbereich 4 Jugend, Familie, Senioren und Soziales erhältlich – Ehrenamtliche gesucht

Seit 2019 ist das Kulturparkett Rhein-Neckar in Speyer aktiv und unterstützt Menschen mit geringem Einkommen dabei, aktiv am Kultur- und Sozialleben teilzuhaben. Neben Speyer beteiligen sich die Städte Mannheim, Heidelberg, Schwetzingen und Ludwigshafen am Kulturpass. Mit dem Kulturpass können Menschen Ausstellungen und Veranstaltungen der über 120 Kulturpartner des Kulturparketts in allen beteiligten Städten besuchen. 

Auch in Speyer haben sich zahlreiche Kultureinrichtungen entschlossen, diese gute Sache mit Kartenspenden zu unterstützen. Derzeit sind Karten für alle Kulturveranstaltungen der Stadt Speyer einschließlich Rathauskonzerten und der literarischen Reihe SPEYER.LIT, der Dommusik, des Historischen Museums der Pfalz, des Kinder- und Jugendtheaters, für Philipp eins, Purrmannhaus, Zimmertheater, Akkordeonorchester Speyer und der Speyerer Karnevalsgesellschaft (SKG) verfügbar.

„Auf Mikas Spuren“ 

Mika ist verschwunden! Die Eltern sind fassungslos. Sie befürchten, dass irgendetwas nicht stimmt. Um den verzweifelten Eltern zu helfen, ruft eine Freundin Menschen aus der Umgebung zusammen: Bitte kommt hierher! Wir brauchen Eure Erfahrung und Eure Ideen! Könnt Ihr herausfinden, wo Mika ist und was Mika vorhat? Gerade ist die Wohnung leer. Ihr habt eine Stunde Zeit, um Mikas Zimmer nach Spuren zu durchsuchen.

Der Escape Room, der von der politischen Jugendbildung für junge Menschen ab 14 Jahre entwickelt wurde, macht vom 10.02.-14.02.2020 in Speyer in den Räumen der Burgfeldschule Station. Gruppen von max. 8 – 10 Personen können ihn dort unter Anleitung der Pädagoginnen Christiane Schneider und Michaela Peters durchlaufen.