Die Bezirkssynode des Kirchenbezirks Speyer hat den Jahresabschluss für das Jahr 2018 einstimmig festgestellt. Ausgaben und Einnahmen im Jahr 2018 beliefen sich auf 332.340,10 €. Es wurde ein leichter Überschuss von 10.842,11 € erzielt und in die Rücklage überführt.

Der Leiter des Verwaltungszweckverbandes Speyer-Germersheim-Ludwigshafen, Herr Jochen Wütscher, informierte die Synode über den aktuellen Sachstand zur Gründung eines Kindertagesstättenträgerverbundes für die beiden Kirchenbezirke Speyer und Germersheim. Diese Gründung hat das Ziel, die Pfarrerinnen und Pfarrer der Kirchengemeinden mit einer Kindertagesstätte von den Verwaltungsaufgaben zu entlasten, um in Zukunft wieder mehr Raum für Seelsorge, Religionspädagogische und andere wichtige Arbeitsfelder in Kita und Gemeinde zu haben. Der Trägerverbund tritt am 1.1.2020 in Kraft. Mitglied in dieser ersten Phase sind die Kirchengemeinden Limburgerhof, Neuhofen, Mutterstadt, Römerberg und die Gesamtkirchengemeinde Speyer mit insgesamt 11 Kindertagesstätten. Weitere Kirchengemeinden erhalten in den nächsten Jahren über einen stufenweisen Beitritt ebenfalls die Möglichkeit eines Beitritts.

Im Verlauf der Bezirkssynode brachte Dekan Jäckle den Antrag ein, die Zusammensetzung und Zahl der Bezirkssynode künftig zu verändern, gemäß einem bereits im Kirchenbezirk Ludwigshafen bestehenden Erprobungsgesetzes. Die Synode folgte diesem Antrag mit einer Enthaltung und beschloss, dass künftig nicht mehr alle Geistlichen automatisch Mitglied der Bezirkssynode sind, sondern nur noch die geschäftsführenden Pfarrerinnen und Pfarrer der Kirchengemeinden. Die übrigen Geistlichen wählen aus ihrer Mitte die Hälfte als Vertreter bzw. Stellvertreter in der Synode. Dies führt zu einer Verringerung der Gesamtzahl von 100 auf 87 Mitglieder der Bezirkssynode, da für jeden Geistlichen in der Synode 2 weltliche Mitglieder zu wählen sind. Damit werden Gemeinden und Synode gleichermaßen für die Zukunft entlastet.