Bis vorgestern Abend hatte die CDU in der Verbandsgemeinde alle drei Beigeordneten-Sessel inne, nun haben die Christdemokraten keine Beigeordneten mehr. Die Koalition aus SPD/Grünen/FDP zeigte sich einheitlich und brachte mit ihrer Stimmenmehrheit alle ihre drei Beigeordneten-Vorschläge durch. Reinhard Burk (Grüne) wurden mit 20 der 36 Stimmen zum ersten Beigeordneten gewählt und ist damit Stellvertreter des Verbandsbürgermeisters Manfred Scharfenberger (CDU).


Mit.22 Stimmen wurde Silke Schmitt (SPD), die neue Bürgermeisterin von Hanhofen, als zweite Beigeordnete gewählt, es war das beste Wahlergebnis des Abends für die sympathische Nachfolgerin von Friederike Ebli. Die FDP nominierte einen Neuling, wohnhaft in Dudenhofen, aber nicht Mitglied im Verbandsgemeinderat. Er erhielt 20 Stimmen der Koalition. Zuvor hatte Manferd Scharfenberger auf die gesetzlichen Vorschriften hingewiesen, die jedes gewählte Ratsmitglied befolgen muss, wenn er oder sie sein Amt entsprechend ausüben will. Manfred Scharfenberger zeichnete dann auch im Namen des Städtebundes verdiente Kommunalpolitiker aus, die schon jahrelang ihr Amt ausübten. In Klammer die Zahlen der Jahre ihrer kommunalpolitischem Tätigkeit:  Ingrid Ball (20), Jürgen Creutzmann (50), Friederike Ebli (40), Harald Flörchinger (27), Herrmann Grundhöfer (25), Günther Schmitt (30), Manfred Hook (20), Silke Schmitt (20) und Harald Löffler (20). Aus dem Verbandsgemeinderat verabschiedeten sich Gisela Horiex (Harthausen), Günter Schmitt (Hanhofen), Wilhelm Kannegießer (Dudenhofen), German Reichling  (Römerberg), Clemens Keller (Dudenhofen), Jürgen Traxel (Dudenhofen), Heinz-Peter Schneider (Römerberg), Irmgard Ball (Hanhofen), Sebastian Körner (Dudenhofen) und Prof. Rudolph Aldag (Dudenhofen). Nachdem die Geschäftsordnung unverändert blieb und alle neuen Ratsmitglieder sich einer Software bedienen konnten, die die „Papierflut“ eindämmt, schloss der Verbandsbürgermeister die Sitzung, die sicherlich die Christdemokraten doch nachdenklich stimmen sollte. hgw