In einer harmonischen Atmosphäre verlief am Donnerstag die erste Sitzung des neuen Stadtrates. Dies lag sicherlich an den einleitenden Säten der OB Stefanie Seiler (SPD), daran das noch keine Koalitionen gebildet sind und zum anderen es war heiß.

Viele Zuschauer fanden sich ein und vernahmen den Appell der OB zur Verantwortung im Amt und das Sie mehr Bürgerbeteiligung wünscht um gemeinsam die Stadt weiter zu entwickeln. Sie verlangte eine offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit auf allen Gebieten, sagte dann aber auch „ Ich stelle war , dass weder in diesem Gremium noch in unserer Stadt Populismus und Ideologisierung eine Platz haben. Ich stelle mich ganz klar gegen jede Form von Diskriminierung, gegen Rassismus und Homophobie und andere Auswüchse von Ausgrenzung“. Debatten verfolgen keinen Selbstzweck und so erwartet Sie gute Beschlüsse, die dann in die Umsetzung zukunftsfähiger Projekte münden.

Das der Stadtrat ihr diskussionsfreudig Bauch in Zukunft bleibt zeigte die Diskussion über die von der Verwaltung geplanten Ausschüsse und deren Mitgliedsstärke. Die Stadt möchte gerne Stadtentwicklung, Bauen und Verkehr in einem Ausschuss zusammenfassen und dies probeweise für ein Jahr.Gegen diesen Vorschlag sprachen sich Grüne, SPD und der Vertreter der BGS aus, zu vielschichtig seine die Themen. Die Zusammenlegung wurde abgelehnt. Zwei neue Ausschüsse, einer für Digitalisierung“ und einer für „Stadtklima, Umwelt und Nachhaltigkeit" werden geschaffen, dafür entfällt der „Umweltausschuss“. Überhaupt möchten die Ratsmitglieder über die Kimaschutzaktivitäten der Verwaltung informiert werden, dazu gehören auch Fragen zum S-Bahn Haltepunkt Süd.

Stefanie Seiler verabschiedete dann noch verdiente Ratsmitglied. Nicht mehr im Rat sind: Frank Ableiter (BGS), Georg Emes (CDU), Dr. Wulf Heisel (SWG), Rainer Hofmann (BGS), Manfred Mussotter (CDU), Michael Neugebauer (SWG), Gustav Pade (SPD), Klaus Dieter Schütt (Bündnis 90/Die Grünen), Elke Sommermeyer (SWG), Helga Spitzer (CDU), Gabriele Tabor (SPD), kalt-Heinz Weinmann (SPD, Angelika Wöhlert (CDU), Johannes Dörr (CDU), Chong Zhang (CDU) und Alfred Zimmermann (CDU).

Den Rahmen der Arbeit der nächsten fünf Jahre hatte die OB abgesteckt, Arbeit und Ergebnisse werden erwartet und die Vielzahl der Zuschauer zeigt mit ihren Beifall, dass sie genau das erwarten.

HGW