Die Fraktion der Bürgergemeinschaft Speyer (BGS) strebt – wie sie erklärt - zur Steigerung der Lebensqualität der Menschen in Speyer einen möglichst guten öffentlichen Nahverkehr an. „Gute Mobilität zur Arbeit, zur Schule und Universität, zum Ausbildungsplatz, zum Einkaufen, zum Sport, zu Kultur- und Freizeitangeboten ist wesentlicher Teil guter Lebensqualität, ganz besonders in den Wohnstadtteilen“, sagt BGS-Vorsitzender Claus Ableiter.

Jedoch: „Richtig gut ist der Busverkehr allerdings nur hinsichtlich der Anbindung von Speyer-Nord, wo die sinnvollen Forderungen der BGS vollständig umgesetzt wurden. Wir danken dem VRN und den anderen Parteien, die sich unseren damaligen Forderungen, vor allem halbstündig alternierende Anbindung an Auestraße und S-Bahnhof Nord-West und guter Zugang zur Hauptstraße, angeschlossen haben. Während wir diese beiden Linien genau so erhalten wollen, sehen wir überall sonst erhebliche Defizite.“
In einer Anfrage an die Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler schlägt die BGS vor: „Es sollte [...] nicht nur die nächste Ausschreibung vorbereitet werden, sondern auch geprüft werden, ob der jetzige Leistungsanbieter bereit wäre, vorab bis zum Ende der Laufzeit von der Stadt bestellte Zusatzangebote anzubieten. So könnte z.B. vorab erprobt werden, ob ein Angebot wirklich angenommen wird und was das wirklich an Geldmitteln erfordert.“ Die Fragen im Einzelnen:

  1. Welche Passagierzahlen wurden auf den einzelnen Linien im Jahr 2018 erreicht?
  2. Was kostete die einzelne Linie die Stadt?
  3. Wie hoch ist das Defizit oder der Gewinn/Deckungsbeitrag der einzelnen Linien ?
  4. Sieht die Stadtverwaltung Änderungsbedarf hinsichtlich der Linienführungen ?

Auf die Antworten darf man gespannt sein.