Michael Wagner (CDU), Mitglied des Landtags, fordert Nachbesserung für mehr Qualität im Unterricht

Ein neues Schuljahr beginnt und noch ist die Kritik von Schülern und Lehrern über eine nicht ausreichende Bildungsqualität zu hören, wie sie sich z.B. in den kritischen Studienergebnissen des IQB-Bildungstrends wiederfindet (Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen). „Mit Blick auf das neue Schuljahr wird es höchste Zeit, dass die Landesregierung die Rahmenbedingungen für unsere Schulen besser ausgestaltet, damit unsere Kinder wieder ordentlich und zielorientiert lernen können.“ so Wagner.

Ein Drittel der rheinland-pfälzischen Drittklässler, so die jüngsten VERA Vergleichsarbeiten, beherrsche nicht den Mindeststandard der deutschen Rechtschreibung und nahezu ein Viertel, komme nicht über die niedrigste Kompetenzstufe im Bereich Lesen hinaus, so der CDU-Landtagsabgeordnete. "Diese Hinweise sind erschreckend!"

Darüberhinaus wünschten sich Schüler digital "fitte" Lehrer, so ein Bericht des SWR vom 15.03.2019. Tablets und Smartboards allein reichten aus Sicht von Lehrern und Schülern nicht aus, um den digitalen Wandel voranzutreiben. Vor allem professionelle Unterstützung und Mittel für Folgekosten seien von Nöten. So betone der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Rheinland-Pfalz, dass die Pflege und Wartung und der Support der IT-Systeme nicht Sache der Lehrkräfte sein könne. "Kinder sind unser höchste Gut. Wir haben die Aufgabe und die Pflicht, unsere Kinder in den Schulen mit den qualitativ besten Möglichkeiten auszustatten, um Ihnen ein Lernumfeld zu bieten, das ihnen die besten beruflichen Perspektiven eröffnet," so Wagner abschließend.